Programmierbares AFE von National Semiconductor Revolution im Sensordesign

Eine typische Sensor-Applikation, die zurzeit noch bis zu 25 Bauelemente erfordern kann, reduziert sich künftig auf ein einziges IC.
Eine typische Sensor-Applikation, die zurzeit noch bis zu 25 Bauelemente erfordern kann, reduziert sich künftig auf ein einziges IC.

National Semiconductor stellt mit den konfigurierbaren Sensor-Analog-Front-Ends (AFE) LMP91000 und LMP90100 die ersten zwei Mitglieder einer IC-Reihe vor, mit denen das Unternehmen eine Revolution im Sensordesign anzetteln will.

Die Kombination der Bausteine mit neuen Tools ermöglicht ein schnelles Design von Signalpfaden für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Sensoren von Anbietern aus aller Welt. Eine typische Sensor-Applikation, die zurzeit noch bis zu 25 Bauelemente erfordern kann, reduziert sich damit auf ein einziges IC von National Semiconductor.

»Die Entwicklung von Systemdesigns auf Sensor-Basis gestaltet sich zeitaufwändig und kompliziert und erfordert für jedes System ein optimiertes Design«, sagt Anita Ganti, Precision Systems Business Unit Director bei National. »Bisher setzten die Designer auf maßgeschneiderte analoge Lösungen, deren Entwicklung Wochen oder gar Monate in Anspruch nahm. Unsere neue IC-Familie kann ihnen jetzt helfen, schneller auf den Markt zu kommen.«

Das Prozedere ist einfach: Die konfigurierbaren Sensor-AFE-ICs und das Tool »WEBENCH Sensor AFE Designer« ermöglichen es den Entwicklern, einen Sensor auszuwählen, die Lösung zu entwerfen und zu konfigurieren und die Konfigurationsdaten an das Sensor-AFE herunterzuladen.

Jedes IC ist auf eine Kategorie von Sensoren optimiert, von denen die meisten in der Datenbank enthalten sind. Die jetzt vorgestellten Bausteine decken laut National bereits etwa 10 Prozent des Sensor-Marktes ab. In den kommenden Monaten will der Hersteller weitere ICs für das Senor-Design vorstellen.