Bei ST geht’s rund Produktionskürzung und Management-Wechsel bei STMicroelectronics

STMicroelectronics kündigt mehrere Maßnahmen an, um aus der schwierigen Situation, in dem sich das Unternehmen befindet, herauszukommen. So gibt es einerseits im Top-Management einige personelle Veränderungen. Anderseits will ST im Dezember dieses Jahres eine neue Strategie vorstellen. Darüber hinaus drosselt das Unternehmen auch seine Produktion.

Die Veränderungen im Management sehen folgendes vor: Georges Penalver wurde zum Executive Vice President, Member of the Corporate Strategic Committee, Corporate Strategy Officer von ST ernannt. Penalver war bislang Managing Director der Communication Business Group von Sagem. Jean-Marc Chery, Executive Vice-President, übernimmt zusätzlich die Funktion des General Managers für den Digital Sector, während er seine derzeitige Rolle als Executive Vice-President, Chief Technology and Manufacturing Officer beibehält.

Darüber hinaus werden Eric Aussedat (General Manager der Imaging and Bi-CMOS ASICs Group), Joel Hartmann (Corporate Vice President, Front-end Manufacturing & Process R&D im Digital Sector) und Philippe Magarshack (Corporate Vice President für Design Enablement & Services) zu Executive Vice Presidents ernannt, während sie ihre bisherigen Funktionen weiterhin ausüben. Stéphane Delivré, Corporate Vice President, Global Chief Information Officer, wiederum reportet ab sofort direct an Carlo Bozotti, President & CEO von ST. Philippe Lambinet, Executive Vice President, Corporate Strategy Officer and General Manager im Digital Sector wiederum verlässt das Unternehmen.

Im Dezember will das Unternehmen eine neue Strategie vorstellen, mit der die bereits angekündigten Finanzziele erreicht werden sollen. Die Strategieänderung wird mit dem veränderten Marktumfeld und einigen speziellen Dynamiken auf der Kundenseite begründet.

In Crolles wird die 200-mm-Linie am 24. Dezember dieses Jahres für sieben Tage gestoppt. Bezüglich der dort befindlichen 300-mm-Linie wird noch mit den Arbeitgebervertretern über einen möglichen Produktionsstopp verhandelt.

In Catania wiederum hat das Unternehmen für 25 Tage Kurzarbeit für die 200-mm-Linie und 15 Tage für die 6-Zoll-Linie beantragt. Die offizielle Begründung für diese Maßnahmen: »Wir haben uns dazu entschlossen, diese Maßnahmen vorzuschlagen, um sicherzustellen, dass unsere Produktion mit den realistischen Markterwartungen übereinstimmt.«