Toshiba Memory PCIe-SSDs bis 1 TB

Die neue Single-Package-SSD von Toshiba Memory steht mit Speicherkapazitäten von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1.024 GB zur Verfügung, entweder als BGA-Modul M.2 1620 oder als wechselbares Modul M.2 2230.
Die neue Single-Package-SSD von Toshiba Memory steht mit Speicherkapazitäten von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1.024 GB zur Verfügung, entweder als BGA-Modul M.2 1620 oder als wechselbares Modul M.2 2230.

Mit den PCIe-SSDs der neuen BG-Serie zielt Toshiba Memory auf den Einsatz in Notebooks und eingebetteten Systemen sowie von Boot-Servern für Rechenzentren.

Toshiba Memory hatte als erstes Unternehmen einen PCIe-SSD in einem einzigen Gehäuse entwickelt. Mit der neuen Generation der BG-Serie, die auf den 96-Layer-BiCS-FLASH-3D-Flash-Speichern basieren, stehen nun Client-SSDs mit der größten Speicherdichte zur Verfügung. Die maximale Kapazität steigt von 512 GB auf 1.024 GB (rund 1 TB) wobei die Bauhöhe bei nur 1,3 mm liegt. Darüber hinaus verdoppelt die BG4-Serie die PCIe-Gen3-Lane-Anzahl von zwei auf vier, um die Performance im Vergleich zur vorhergehenden Produktgeneration zu erhöhen.

So verbessert sich die sequenzielle Lesegeschwindigkeit um 50 Prozent auf bis zu 2.250 MB/s, die  sequenzielle Schreibgeschwindigkeit um 70 Prozent auf bis zu 1.700 MB/s. Außerdem erreichen die neuen Speicher bis zu 380.000 Random-Read-IOPS (Verbesserung um 153 Prozent) und bis zu 190.000 Random-Write-IOPS  (plus 90 Prozent).

»Die BG4-Typen können SATA-SSDs in Notebooks und PCs sehr schnell ersetzen: nicht nur aufgrund der Performance, die bis zu viermal besser als bei SATA-Laufwerken ist, sondern auch wegen der reduzierten Leistungsaufnahme und des kompakten Designs«, sagt Paul Rowan, Vice President SSD Business Unit von Toshiba Memory Europe.

»NVMe-BGAs wie die neue BG4-Serie von Toshiba bieten OEMs eine Speicheroption, die besser als SATA ist und die Verbreitung von Client-SSDs steigern wird, so dass wir bis 2022 von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate in Höhe von 14 Prozent ausgehen«, sagt Jeff Janukowicz, Research Vice President, Solid State Drives and Enabling Technologies von IDC.

Im Vergleich zur BG3-Serie verfügen die BG4-SSDs über energiesparende Funktionen, die die Energieeffizienz um bis zu 20% beim Lesen und 7% beim Schreiben verbessert und die einen Low-Power-Modus mit 5 mW Leistungsaufnahme bietet. Auch die Host-Memory-Buffer-Technologie (HMB) ist bei der BG4-Serie weiter verbessert, indem der Bereich des beschleunigten Lesezugriffs vergrößert und das Management des Hintergrund-Flash optimiert ist. Darüber hinaus enthält die BG4-Serie neue Funktionen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit, um vor Host-DRAM-Fehlern bei Verwendung der HMB-Funktion zu schützen.

Die neue Single-Package SSD steht mit Speicherkapazitäten von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1.024 GB zur Verfügung, entweder als BGA-Modul M.2 1620 (16 x 20 mm) oder als wechselbares Modul M.2 2230 (22 x 30mm). Pyrite- (Version 1.00) oder Self-Encrypting-Drive (TCG-Opal-Version 2.01)-Modelle sind ebenfalls erhältlich.