SpringSoft Neuer Flow und höhere Produktivität bei der Verifikation von SoCs

Ab sofort soll die Verifikation und das Debuggen von SoCs mit dem Siloti Visibility Automation System von SpringSoft noch einfacher sein. Gleichzeitig sinkt der Zeitaufwand für die Aufbereitung des Designs für das anschließende Debuggen mit dem Verdi Automated Debug System gegenüber der Vorgängerversion um mindestens den Faktor 10.

Siloti zeichnet nur einen Satz essentieller Signaldaten während der Simulation auf, der erforderlich ist, um das funktionale Verhalten komplexer IC- und SoC-Designs später lückenlos rekonstruieren und sichtbar machen zu können. Dieser Schritt reduziert zum einen den Simulations-Overhead. Zum anderen werden gleich die Daten erzeugt, die für den Einsatz des Verdi-Systems und damit für ein effizienteres Debuggen und Analysieren eines Designs benötigt werden. Die neue Release von Siloti verbessert damit noch einmal den Visibility-Automation- und Debug-Flow, da der Anwender den Verhaltensanalysemodus wählen kann, der den Verifikationsanforderungen (vollständiger Signal-Dump oder Beschränkung auf die entscheidenden Signaldaten) am besten entspricht, und er zusätzlich zwischen den Modi transparent wechseln sowie Analyseergebnisse abspeichern und wieder aufrufen kann.

Der neue Siloti-Flow gründet auf einer vereinheitlichten Datenbank, die die wichtigen Signale enthält. Diese Datenbank können mehrere Simulationen gemeinsam nutzen. Sie profitiert von der offenen Architektur der Design Knowledge Database (KDB) und Fast Signal Database (FSDB) und arbeitet mit diesen Hand in Hand. Die Analyse der essentiellen Signale muss nur noch einmal pro Design durchgeführt werden. Deren Ergebnisse werden dabei in der neuen Verhaltensanalysedatenbank abgespeichert. Eine mehrmalige Analyse während des Debuggens wird dadurch vermieden. Die Ingenieure können die abgespeicherten Ergebnisse auch nutzen, um die Signal-Dump-Liste der essentiellen Signale zu verfeinern, die während der Full-Chip-Simulation verwendet wird.

Die neue integrierte Bedienoberfläche, die sich an der des prämierten Verdi-Systems orientiert und nun von Siloti und Verdi gemeinsam genutzt wird, leistet einen weiteren Beitrag zur hohen Produktivität der neuen Release. Anwender müssen nun nicht mehr zwischen den Tools hin- und herschalten, wenn beide im Design-Flow zum Einsatz kommen. Das benötigte Tool wird automatisch gestartet und die Siloti-Engine läuft transparent im Hintergrund während Verdi zum Debuggen genutzt wird.

Die neue Release des Siloti Visibility Automation System ist ab sofort zu einem US-Listenpreis von 26.400 Dollar für eine Dreijahreslizenz verfügbar. Sie wird ohne Einschränkungen von der aktuellen Release des Verdi Automated Debug Systems unterstützt, die als Einjahreslizenz für 14.000 Dollar (US-Listenpreis) zu haben ist.