SpringSoft Neue Version von Laker ADP

SpringSoft präsentiert eine neue Version des Designeingabe-Tools »Laker Advanced Design Platform« (ADP). Damit vervollständigt das Unternehmen seinen, auf dem OpenAccess-Standard aufgebauten Design-Flow für Custom-ICs und deckt jetzt erstmals den gesamten Designprozess ab.

»In der neuen Version ist erstmals ein vollständiger Schematic Editor inbegriffen sowie ein interaktiver Waveform-Viewer für die Betrachtung der Signalverläufe«, erklärt Rich Morse, Marketing Manager für Laker bei SpringSoft. Zu dem Laker ADP-Toolset gehört neben der graphischen Eingabeoberfläche (Schematic Editor) und dem interaktiven Waveform-Analysator auch noch eine offene »Simulation-Console«.

Der Schematic Editor ist laut Morse eine komplett neue Implementation, die auf OpenAccess basiert. Er unterstützt jetzt auch das Editieren im Infix-Mode, das Editieren von On-Screen-Parametern, das Automatische Ergänzen der Verdrahtung und das dynamische Hervorheben von Netzen. Die Simulation-Console wiederum ermöglicht eine effizientere Interaktion mit häufig eingesetzten Simulatoren, mit der Designer Simulationsparameter spezifizieren und Simulationsdurchläufe starten können, ohne die Laker ADP-Umgebung verlassen zu müssen. Der Designer muss über eine graphische Benutzerschnittstelle der Simulation-Console lediglich HSPICE, Spectre, Eldo oder einen anderen Simulator aufrufen. Der neue Waveform-Viewer wiederum erlaubt eine saubere und intuitiv verständliche Darstellung der Signalformen, Messungen sowie Berechnungen.

Neben den bereits beschriebenen Merkmalen bietet Laker ADP den Designern aber auch einen effizienten und schnellen Zugang zum Laker Custom Layout Automation System, mit dem Entwurfsinhalte und Contraints akkurat in einen produktionserprobten SDL-Flow (Schematic Driven Layout Flow) eingebunden werden können. Dank der Unterstützung von OA können Anwender einfacher zwischen Laker ADP und anderen Layout-Umgebungen hin- und herwechseln.

Nachdem Laker ADP auch der OA-Standardisierung folgt, unterstützt nun der komplette Laker-Tool-Flow - von der Designeingabe bis zum Layout – die Version 1.0 des »Interoperable PDK Libraries Alliance-Standards«, einschließlich iCDF, Callbacks und PyCells. Damit ist die Kompatibilität zu iPDKs (Interoperable Process Design Kits) führender Foundries gewährleistet. Außerdem ist dank der Unterstützung von OA möglich, Tools anderer Hersteller mit HIlfe des OA-API problemlos in Laker ADP zu integrieren.