Cadence: CloudBurst Platform Lokal, Hybrid, Cloud

Craig Johnson, Cadence Design Systems: 
»Die Plattform stellt einen komfortablen und sicheren Browser-basierten Zugriff auf die skalierbaren Cloud-Computing-Optionen zur Verfügung und umfasst eine einzigartige Dateitransfer-Technologie, welche die Übertragung von großen Dateien, die bei den heutigen komplexen SoC-Designs erstellt werden, deutlich beschleunigt. Die Plattform ergänzt lokal vorhandene Datencenter-Investitionen und ermöglicht den CAD- und IT-Teams eine einfache Adressierung der Maximalanforderungen durch die Bereitstellung einer hybriden Umgebung, ohne dass hierfür Cloud-Expertise vorhanden sein muss.«
Craig Johnson, Cadence Design Systems: »Die Plattform stellt einen komfortablen und sicheren Browser-basierten Zugriff auf die skalierbaren Cloud-Computing-Optionen zur Verfügung und umfasst eine einzigartige Dateitransfer-Technologie, welche die Übertragung von großen Dateien, die bei den heutigen komplexen SoC-Designs erstellt werden, deutlich beschleunigt. Die Plattform ergänzt lokal vorhandene Datencenter-Investitionen und ermöglicht den CAD- und IT-Teams eine einfache Adressierung der Maximalanforderungen durch die Bereitstellung einer hybriden Umgebung, ohne dass hierfür Cloud-Expertise vorhanden sein muss.«

Cadence Design Systems baut sein Cloud-Angebot mit der CloudBurst Platform aus. Damit soll es Entwicklern möglich sein, einfach und schnell auf vor-installierte Design-Tools in einer einsatzbereiten Cloud-Umgebung basierend auf Amazon Web Services oder Microsoft Azure zurückzugreifen.

»Damit steht unseren Kunden ein einfacher Weg offen, ihre eigenen internen Ressourcen mit den massiven Möglichkeiten einer öffentlichen Cloud zu ergänzen«, erklärt Craig Johnson, Vice President of Cloud Business Development bei Cadence Design Systems. Und weiter: »CloudBurst stellt unseren Kunden einen sicheren, Web-basierten Zugang zu einer Cloud-Umgebung zur Verfügung, die die größten Probleme bei der SoC-Entwicklung adressieren, sprich rechenintensive Workloads und extrem große Dateigrößen.«
Mit CloudBurst ergänzt Cadence sein bisheriges Cloud-Portfolio, das erstmals auf der DAC 2018 vorgestellt wurde. Die von Cadence verwalteten Lösungen bieten den Kunden eine volle Unterstützung der Open Innovation Platform Virtual Design Environment (OIP VDE) von TSMC, das galt schon im letzten Jahr und das gilt auch für CloudBurst. Johnson: »Unser Portfolio wurde von den Kunden sehr gut aufgenommen.«
Aber warum jetzt neben einer reinen Cloud-Lösung noch eine Hybrid-Variante? Welche Probleme will Cadence damit lösen. Laut Johnson gibt es unter den Halbleiterherstellern alle Varianten, angefangen mit Unternehmen, die überhaupt kein Interesse an der Cloud haben, bis hin zu Unternehmen, die zu 100 Prozent auf die Cloud setzen. »Mit CloudBurst ist jetzt ein inkrementeller Schritt zwischen überhaupt keine Cloud und 100 Prozent Cloud möglich«, so Johnson weiter. Das erleichtert den ersten Schritt, außerdem sei die Zwischenstufe notwendig, weil viele Hersteller sich überhaupt nicht im Klaren darüber sind, wo ihre Prioritäten liegen. Sie müssen erst einmal für sich klären, worum es ihnen geht: mehr Agilität, niedrigere Kosten, oder höhere Produktivität und wie sieht für das richtige Verhältnis zwischen den drei Punkten aus? Außerdem »besteht hinsichtlich des Themas »Security« immer Bedenken«, so Johnson weiter.

Dementsprechend sei es für Firmen, die bislang nur auf eigene Server setzen, wichtig, dass sie einen einfachen Weg in die Cloud gehen können, quasi als ersten Schritt, ohne die gesamte Kontrolle über ihre Daten zu verlieren und natürlich um ihren Spitzenbedarf zu decken.
Allerdings wird solch ein Zwischenschritt nur dann genommen, wenn damit kein großer Aufwand verbunden ist. Um das zu ermöglichen, musste Cadence einige Probleme lösen, einschließlich der Tatsache, dass die Design-Flows extrem kundenspezifisch sind, und die Hybrid-Cloud für alle funktionieren muss, aber auch dass die verschiedenen Recheninfrastrukturen eng mit der jeweiligen Methodik verwoben ist, dass die Design-Daten lokal und in der Cloud sauber auf dem neusten Stand gehalten werden (Daten-Koheränz zwischen eigene Servern und Cloud) und dass die Datenübertragung selbstverständlich sicher übertragen werden müssen
All das ist laut Johnson mit CloudBurst gewährleistet: »Im Vergleich mit internen zur Verfügung gestellten Cloud-Lösungen, für die oft mehrere Wochen angesetzt werden müssen, kann die hybride Cloud-Umgebung bereits nach einem oder nur zwei Tagen nach dem Erstkauf genutzt werden. Die Kunden verfügen damit über eine produktionsbewährte, von Cadence verwaltete Umgebung für rechenintensive EDA-Aufgaben, ohne dass eine Tool-Installation oder Cloud-Einrichtung erforderlich ist. Die Ingenieure können sich so voll auf die Fertigstellung kritischer, umsatzbringender Design-Projekte konzentrieren«, so Johnson.
Und falls jemand noch Bedenken hinsichtlich seiner Daten hat. »Wir können die Umgebung dort aufsetzen, wo es der Kunde will, das heißt, beispielsweise, dass von einem deutschen Kunden auch eine deutsche Cloud-Umgebung genutzt werden kann, so dass die Daten das Land nicht verlassen«, so Johnson.