TSMC gewinnt Kleinere Prozessknoten – mehr Umsatz

Der durchschnittliche Umsatz pro Wafer von TSMC, Globalfoudnries (GF), UMC und SMIC zwischen 2014 und 2019.
Der durchschnittliche Umsatz pro Wafer von TSMC, Globalfoudnries (GF), UMC und SMIC zwischen 2014 und 2019.

»More Moore« hat sich gelohnt: Für TSMC ist der Umsatz pro Wafer seit 2014 deutlich gewachsen.

2019 war TSMC die einzige Pure-Play-Foundry, die ICs mit Hilfe von 7-nm-Prozessen fertigen konnte hat. Als die Fabless-IC-Hersteller ihre neusten ICs auf Basis dieser 7-nm-Prozesse fertigen ließen, hat TSMC – wenig überraschend – den Umsatz pro Wafer deutlich gesteigert, wie IC Insights ermittelt hat.

Weil TSMC über viele Jahre unter den Foundries in der Prozesstechnologie führend war, kletterte der Umsatz zwischen 2014 und 2019 sogar um 13 Prozent.

Bei den Foundries, die in der Prozesstechnik hinterherhinken, fiel der Umsatz pro Wafer sogar. Wie die Analysten von IC Insights im neusten McClean-Report schreiben, musste Globalfoundries einen Rückgang um 2 Prozent, UMC um 14 Prozent und SMIC um 19 Prozent hinnehmen.

In der Zwischenzeit gibt es nur noch wenige Firmen, die am Rennen um die neusten Prozessknoten mithalten können. Neben Foundries und einigen Logikherstellern sind das die Produzenten von Speicher-ICs wie Samsung, Micron, SK Hynix, and Kioxia/Western Digital. Denn die Investitionen in neue Fabs und Prozesse sind riesig. TSMC investiert in die neuste Fab beispielsweise 17 Mrd. Dollar.