Toyota und Denso Joint-Venture für Automotive-ICs

Toyota Motor überträgt sein Elektronikgeschäft an Denso. Nachdem sich beide Unternehmen im Juni 2018 gründsätzlich darauf geeinigt hatten, wurde diese Entscheidung vertraglich bestätigt. Ab dem 1. April 2020 werden  Entwicklung und Produktion elektronischer Kernkomponenten bei Denso gebündelt.
Mit der Gründung des Joint Venture für Halbleiter wollen Toyota und Denso die Entwicklung für die Mobilität der Zukunft beschleunigen.

Toyota Motor Corporation und Denso gründen ein Joint Venture zur Erforschung und Entwicklung von Halbleitern der nächsten Generation.

Für eine sichere und nachhaltige Mobilität der Zukunft sei eine neue Generation von Halbleitern erforderlich, teilte Toyota Motors zur Gründung des Joint-Ventures mit: »Sie sind integraler Bestandteil technologischer Innovationen wie vernetztes und automatisiertes Fahren, Carsharing-Modelle und Elektrifizierung.«

Deshalb haben Denso und Toyota schon im Juni 2018 die Bündelung der Entwicklung und Produktion elektronischer Komponenten bei Denso beschlossen. Auf Grundlage dieser Vereinbarung haben beide Unternehmen an einem schnellen und wettbewerbsfähigen Prozess gearbeitet. Mit dem neuen Joint Venture stärkt Denso nun die Forschung und Entwicklung von Halbleitern. Das neue Unternehmen, das mit einem Kapital von 50 Millionen Yen (knapp 410.000 Euro) startet, wird unter anderem an Grundstrukturen und Verarbeitungsverfahren von Halbleitern der nächsten Generation arbeiten und entsprechende elektronische Komponenten entwickeln, darunter Leistungsmodule für Elektrofahrzeuge und automobile Überwachungssensoren.

Um die Arbeit zu beschleunigen und die eigene Erfahrung einzubringen, beteiligt sich Toyota mit 49 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Der Automobilkonzern ist dadurch von Anfang an in die Entwicklung moderner Halbleiter einbezogen und kann technologische Innovationen für seine Mobilitätsdienstleistungen und Fahrzeuge frühzeitig in Angriff nehmen.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden soll das Gemeinschaftsunternehmen im April 2020 an den Start gehen. Bis dahin prüfen der japanische Automobilkonzern und der Zulieferer die Details.