STMicroelectronics: 1. Quartal 2019 Hoffnung liegt auf zweitem Halbjahr

Jean-Marc Chery, STMicroelectronics, hält die Conference Keynote am 27. Februar 2019.
Jean-Marc Chery, STMicroelectronics: »Wir wollen 2019 stärker als die von uns bedienten Märkte wachsen und eine nachhaltige Profitabilität erzielen.«

STMicroelectronics hat im ersten Quartal einen Nettoumsatz von 2,08 Mrd. Dollar, eine Bruttomarge von 39,4 Prozent, eine operative Marge von 10,2 Prozent und einen Nettogewinn von 178 Mio. Dollar erzielt.

Im vierten Quartal 2018 belief sich der Nettoumsatz noch auf 2,65 Mrd. Dollar, der Nettogewinn betrug 418 Mio. Dollar, was einem Umsatzrückgang von 21,6 Prozent und einem Minus von 57,4 Prozent beim Nettogewinn entspricht. Jean-Marc Chery, President und CEO von STMicroelectronics, ist dennoch zufrieden und erklärt: »Im ersten Quartal 2019 entwickelten sich Umsatz und Bruttomarge bei abgeschwächter Marktdynamik wie erwartet. Wir haben ein solides Rentabilitätsniveau beibehalten, mit einer operativen Marge von über 10 Prozent und einem Nettogewinn von 178 Mio. Dollar.« Für das zweite Quartal erwartet er, dass der Umsatz sequentiell gegenüber dem ersten zulegt, konkret hält er einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent (Mid Point) und eine Bruttomarge von rund 38,5 Prozent für möglich.

Das Gesamtjahr 2019 soll mit einem Umsatz zwischen 9,45 und 9,85 Mrd. Dollar abgeschlossen werden - 2018 belief sich der Umsatz auf 9,664 Mrd. Dollar. Um die Zielvorgabe für 2019 zu erreichen, setzt das Unternehmen vor allem auf die zweite Jahreshälfte. In diesem Zeitraum soll ein ein starkes sequentielles Wachstum gegenüber der ersten Jahreshälfte in den Endmärkten Industrie, Automobil und Unterhaltungselektronik erzielt werden. Chery: »Unsere Umsatzerwartung basiert auf engagierten Kundenprogrammen, neuen Produkteinführungen und geht von verbesserten Marktbedingungen aus.«

Am stärksten ist der Umsatz im ersten Quartal 2019 in der AMS-Group Analog, MEMS and Sensors Group) zurückgegangen. Hier musste das Unternehmen ein sequentielles Minus von 44,1 Prozent verkraften. In der ADG-Group (Automotive and Discrete Group) waren es -6,6 Prozent, in der MDG-Group (Microcontrollers and Digital ICs Group) 10,5 Prozent.

ST reduziert seine Kapitalausgaben nach unten: Statt den geplanten 1,2 bis 1,3 Mrd. Dollar sollen es jetzt nur noch zwischen 1,1 und 1,2 Mrd. Dollar sein.