Swissbit Hardwarebasierte, nachrüstbare Security für IoT-Geräte

Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) zur manipulationssicheren Aufzeichnung von Kassendaten. Der Anschluss erfolgt über die USB-, SD- oder microSD-Schnittstelle. Die TSE ist für  Einzelgeräte und über LAN vernetzte Geräte erhältlich.
Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) zur manipulationssicheren Aufzeichnung von Kassendaten. Der Anschluss erfolgt über die USB-, SD- oder microSD-Schnittstelle. Die TSE ist für Einzelgeräte und über LAN vernetzte Geräte erhältlich.

Mit den Security-Systemen von Swissbit lassen sich Registrierkassen sicher machen – wie ab Anfang 2020 vorgeschrieben.

Aktuelle Anwendungsbeispiele sind die Swissbit-Fiskalspeichersysteme (TSE) für Kassenhersteller, um  manipulationssichere Kassenaufzeichnungen zu gewährleisten, sowie der USB-3.1-Stick »PU-50n DP« mit Hardwareverschlüsselung und Zugriffsschutz. Wie eine Kreditkarte verfügt der Stick über einen Retry Counter, der den Zugriff nach einer definierbaren Anzahl von Passwortversuchen zuverlässig blockiert. Der PU-50n DP ist sowohl ein GDPR-konformer (EU-General-Data-Protection-Regulation) tragbarer Speicher als auch ein Lizenz- und Konfigurationstoken für die industrielle Automatisierung. Wie die industrietauglichen, hardwarebasierten Security-Systeme für IoT-Geräte funktionieren, zeigt Swissbit auf der itsa 2019, die vom 8. bis 10. Oktober in Nürnberg stattfindet.

Swissbit fertigt die modular aufgebauten Security-Produkte in der eigenen Produktionsanlage in Berlin auf Basis von Advanced-Packaging-Technologien. Deshalb kann das Unternehmen kundenspezifische Bauformen anbieten und je nach Anforderungen der Anwender verschiedene Komponenten und Funktionen zu einem robusten Modul integrieren.

»Das Internet of Things steigert den Bedarf an Security-Lösungen gewaltig. Waren früher nur IT-Netzwerke vor Angriffen zu schützen, müssen heute von der Industrieanlage über das vernetzte Auto bis hin zur Medizintechnik die verschiedensten Geräte abgesichert werden«, sagt Hubertus Grobbel, VP Security Solutions von Swissbit. »Mit unseren modularen und auf Standardschnittstellen basierenden Security-Produkten bieten wir Systemherstellern eine Vielzahl an hardwarebasierten Cyber-Sicherheitssystemen für den Schutz von Daten und Geräten.«

Weil die hardwarebasierten Security-Produkte von Swissbit nachrüstbar und einfach zu integrieren sind, erlauben sie es den Herstellern, Systeme mit sicheren Geräten, sicherer Datenspeicherung und sicherer Datenkommunikation anzubieten. Einsatz finden sie in zahlreichen Sektoren, vom Secure Boot über die Absicherung der M2M-Kommunikation bis hin zur rechtskonformen und manipulationssicheren Datenspeicherung in Bodycams oder Kassensystemen.

Weil die Security-Produkte von Swissbit extrem robust und langlebig sind, eignen sie sich für den Einsatz in Geräten, die eine lange Lebensdauer erreichen und mit langen Wartungszyklen zurechtkommen müssen. Die Nutzung von Standardspeicherschnittstellen hat zudem den Vorteil, dass Kunden nach- und aufrüstbare Systeme entwickeln können.

Nachrüstbare Fiskalspeicher für manipulationssichere Kassenaufzeichnungen

Registrierkassen müssen in Deutschland ab 1. Januar 2020 mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) zur manipulationssicheren Aufzeichnung von Kassendaten ausgerüstet sein. Swissbit bietet solche TSEs im Format von USB-Sticks, SD- oder microSD-Karten an, mit denen sich bestehende Geräte leicht nachrüsten lassen. Kassenhersteller können die TSEs ganz einfach in klassische oder PC-basierende Kassensysteme integrieren. Der Anschluss erfolgt über die USB-, SD- oder microSD-Schnittstelle. Swissbit stellt ein SDK (Software Development Kit), Treiber und Support für Windows, Linux, Android und Embedded-Systeme bereit. Das System kann sowohl im Einzelgerät- als auch im LAN mit mehreren Geräten und parallelen TSEs eingesetzt werden.