Stabübergabe zum Jahreswechsel Globalfoundries Dresden bekommt neuen Chef

Der Dresdner Globalfoundries Standort erhält im kommenden Jahr eine neue Führung. Ab dem 1. Januar 2018 wird Dr. Thomas Morgenstern als Senior Vice President und General Manager/Geschäftsführer den deutschen Standort von Globalfoundries leiten und damit Dr. Rutger Wijburg ablösen.

Dr. Rutger Wijburg hat den Dresdner Standort von Globalfoundries sechs Jahre geleitet und verlässt das Unternehmen zum Ende des Jahres. Sanjay Jha, CEO von Globalfoundries, lobte die großen Verdienste von Dr. Wijburg hinsichtlich des Umbaus des Dresdner Standortes zu einem erfolgreichen Auftragsfertiger mit zahlreichen Technologien, Produkten und Kunden.

Dr. Morgenstern ist seit dem 1. Juni 2017 Vice President Customers & Products bei Globalfoundries Dresden. Seine vorherigen beruflichen Stationen umfassen unter anderem 12 Jahre bei Infineon Technologies und Qimonda Dresden. Von 2010 bis 2013 war Thomas Morgenstern als Director Manufacturing Engineering für alle Fertigungsmodule der Dresdner Globalfoundries Fab 1 tätig. 2013 wechselte er als Senior Vice President des Halbleiter- und Sensorenwerkes Reutlingen zur Firma Bosch. Schwerpunkt seiner Aufgaben lag in der Komponentenfertigung im Automobilbereich. Thomas Morgenstern schloss das Studium der Chemie an der Fridericiana-Universität Karlsruhe und der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf als Diplom-Chemiker ab und promovierte an der Universität Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Mikrosystemtechnik.

Dr. Morgenstern übernimmt die Führung des Dresdner Standortes zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Globalfoundries Fab 1 mit seiner FDSOI-Technologie (FDX) auf neue Kunden in den Bereichen Automotive, Internet der Dinge (IoT) und 5G ausrichtet. Standen in den letzten Jahren die Computing- und Communications-Märkte im Mittelpunkt, bereitet sich die Dresdner Fab 1 jetzt auf eine gute Zukunft in neuen Märkten vor, die für Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit von großer Bedeutung sind. Der angekündigte Kapazitätsausbau des Dresdner Werkes hat 2017 begonnen und soll den langfristigen Markterfolg der innovativen FDX-Stromspartechnologie unterstützen.