Imec/Analog Devices Forschungspartnerschaft für das IoT

Prototype des Low-Power-Flüssigkeitssensors vom Imec.
Prototype des Low-Power-Flüssigkeitssensors vom Imec.

Das Forschungszentrum Imec und Analog Devices sind eine strategische Forschungspartnerschaft eingegangen, um gemeinsam Technologien für IoT-Geräte der nächsten Generation zu entwickeln. Zwei Sensorprojekte laufen bereits.

Bis 2020 soll es Milliarden von vernetzten, »intelligenten« Objekten geben, die mit Sensoren die Umgebung ständig überwachen, Statusberichte erstellen und Anweisungen erhalten. Aus der Sicht der beiden Partner – Analog Devices und das Imec – sind die Sensoren und Chips von heute oft zu groß, zu teuer und nicht genau genug. Deshalb richtet sich eine der bereits angelaufenen Forschungsanstrengungen auf die Entwicklung eines Sensors, der laut Kathleen Philips, Programmdirektor beim Imec, Objekte mit einer sehr hohen Genauigkeit auf robuste Weise lokalisieren kann. Laut Philips wollen die Partner Sensoren entwickeln, die im Vergleich zu den leistungsstärksten Produkten von heute eine um den Faktor 5 höhere Genauigkeit aufweisen. Für die Entwicklung nutzen die Partner einerseits das Know-how vom Imec hinsichtlich Low-Power-Implementierungen und andererseits das Sensorwissen von ADI. In der zweiten Initiative geht es um die Erstellung und letztendlich die Vermarktung eines hoch integrierten Flüssigkeitssensors, der in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen wie der Wasser-, Blut- oder Urinanalyse eingesetzt werden kann. Hier greifen die Partner auf eine Sensorentwicklung vom Imec zurück, die Philips folgendermaßen umschreibt: »Unser Single-Chip-Sensor besteht aus mehreren Elektroden und zeichnet sich durch geringe Kosten und Größe aus, bei gleichzeitig branchenführender Empfindlichkeit und Genauigkeit.« Peter Real, Senior Vice President und CTO von Analog Devices, fügt hinzu: »Imec ist weithin bekannt für seine langjährige und weltweite Führungsrolle bei der Entwicklung von Schaltkreisen und Geräten mit geringem Stromverbrauch sowie innovativen und intelligenten Algorithmen. Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere Zusammenarbeit mit dem Imec auf die nächste Stufe zu bringen, da die Expertise in diesen Bereichen und Imecs Position an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie von grundlegender Bedeutung für die erfolgreiche Entwicklung der nächsten Generation von IoT-Sensoren ist.«