IMEC F&E ist gefragt, folglich kräftiges Umsatzwachstum

Das belgische Forschungsinstitut IMEC hat erfreuliche Zahlen für das Jahr 2015 vorgelegt. Luc Van den hove, CEO vom IMEC lässt sich sogar hinreißen, 2015 als fantastisches Jahr zu bezeichnen; bei 14 Prozent Umsatzplus auch kein Wunder.

2015 hat das IMEC insgesamt 415 Mio. Euro umgesetzt, wie gesagt 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Nachdem das Forschungsinstitut nicht börsennotiert ist, erklärt es auch stolz, dass die Mitarbeiterzahl um 230 aufgestockt wurde, so dass mittlerweile 2417 Forscher am Institut arbeiten.

Der Umsatz setzt sich zusammen aus Umsätzen, die das Forschungsinstitut mit Industriepartner und Universitäten macht, aber auch mit ASIC- und System-Design, Prototyping und Fertigungsdienstleistung in kleinen Stückzahlen. Dazu kommen noch Finanzmittel aus europäischen Forschungsinitiativen, Zuschüsse von der flämischen Regierung (47,7 Mio. Euro) sowie von holländischen Fördermaßnahmen (2,75 Mio. Euro).

Doch nicht nur die Zahlen sind durchaus erfreulich, das IMEC kann auch auf andere Erfolge verweisen. Ein Beispiel ist die Vorstellung, zusammen mit der Johns Hopkins Universität, von miDiagnostics. In dem Fall geht es um die Entwicklung eines Bluttestsystems, das nach Gebrauch einfach weggeworfen werden kann. Aber auch andere Fakten belegen die enormen Aktivitäten vom IMEC: Im letzten Jahr kamen 998 bekannte, wissenschaftlicher Veröffentlichungen vom IMEC; das Forschungsinstitut im letzten Jahr 180 europäische Patente angemeldet.