Trends bei Solid State Disks Erste einseitig bestückte 1-TByte-SSD

Sandisks Solid State Disk X400 (Vertrieb: MSC Technologies) 
ist die weltweit erste einseitig bestückte 1-TByte-SSD im M.2-Format.
Sandisks Solid State Disk X400 (Vertrieb: MSC Technologies) ist die weltweit erste einseitig bestückte 1-TByte-SSD im M.2-Format.

Sandisks X400 ist die weltweit erste einseitig bestückte SSD im Formfaktor M.2 mit 1 TByte. Für höhere Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer sorgt dabei die nCache-2.0-Technologie des Flash-Pioniers.

Die bei MSC Technologies erhältliche 1-TB-SSD adressiert Entry-Level-Enterprise-Server für leseintensive Applikationen und Boot/Logg-in-Anwendungen. Bei der nCache-2.0-Technologie, die sich auch schon in Vorgängerversionen bewährt hat und die sequentielle Schreibgeschwindigkeit dauerhaft erhöht, nutzt eine mehrstufige Caching-Architektur eine Kombination aus SLC- (Single Level Cell) und TLC-Blöcken (Triple Level Cell) und maximiert so Lese- und Schreiboperationen. Resultat ist eine Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und Langlebigkeit. Neben dem Formfaktor M.2 (2280) ist die X400 auch als 2,5-Zoll-Drive erhältlich und somit ein Ersatz für mechanische 2,5-Zoll-Hard-Disk-Drives. Beide Formfaktoren sind 128, 256 und 512 GByte sowie 1 TByte lieferbar.

Ebenfalls für leseintensive Anwendungen optimiert ist Toshibas SAS-eSSD-Serie PX04SL mit 2 und 4 TByte. Innerhalb der PX04S-Generation ist die PX04SL-Serie die kosteneffizienteste Lösung. »Mit der PX04SL-Familie unterstützen wir Unternehmen bei der Minimierung der Total Cost of Ownership, ohne dass dabei auf Performance verzichtet werden muss«, versichert Martin Larsson, Vice President Toshiba Electronics Europe, Storage Products Division. Mit einer ’Sustained Random Read Performance’ von 270 KIOPS werden mit auch bei ausgesprochen leseintensiven Workloads »hervorragende Resultate« erzielt.

Für Embedded-Systeme hat Transcend seine auf SLC-NAND-Flash basierende Familie industrieller SSDs konzipiert. Der taiwanische Speicherspezialist offeriert diese SLC-SSDs in diversen Formfaktoren wie 2,5-Zoll-SSD, half-slim-SSD, mSATA-SSD und M.2-SSD (2242 und 2280).

Um die 2,5-Zoll-SSD570 mit SATA-III-Schnittstelle hat Rutronik sein Portfolio an SSDs erweitert. Bei der SSD mit 128 GByte Speicherkapazität werden Geschwindigkeiten von bis zu 510 MByte/s beim Lesen und 450 MByte/s bei Schreiben erzielt. Neben der SATA-III-Schnittstelle mit 6 GBit/s gibt es auch die SATA-II-Variante mit 3 GBit/s.

50.000 Schreib-/Lesezyklen

Im Vergleich mit MLC-NAND-Flash-Bausteinen werden statt 3.000 bis zu 50.000 Schreib-/Lesezyklen erreicht, überdies sind die Datentransferraten etwa 3 Mal höher. Ein weiterer Vorteil von SLC-NAND-Flash sind der niedrigere Energieverbrauch und geringere Fehlerraten, wodurch sowohl die Lebensdauer als auch die Zuverlässigkeit deutlich steigt. Für zusätzliche Sicherheit bei den SLC-SSDs sorgt neben ECC (Error Correction Code) und dem »Wear Leveling«-Algorithmus die »Power Shield«-Funktion: Selbst bei einem abrupten Spannungsabfall werden weiterhin Daten gesichert. Die »Device Sleep«-Funktion spart Energie und ermöglicht das schnelle erneute Hochfahren, die S.M.A.R.T.-Funktion überwacht permanent den Zustand der SSD.

Die Schweizer Swissbit vermarktet ihre neuen MLC-basierenden SSDs unter dem Namen durabit. Derzeit umfasst die durabit-Familie die Modelle X60m, X-60s, X-60m.2 und F-60. Diese SATA-III-SSDs in mSATA-, SATA-Slim-, m.2- und Cfast-Formfaktoren erreichen Datenraten von 520 MByte/s (Lesen) und 405 MByte/s (Schreiben). Für industrielle Applikationen mit mehrheitlich verteilten Zugriffen kleiner Blockgröße stehen 76.000 IOPS zur Verfügung.

Genügt die Performance der SATA-Schnittstelle nicht, so gibt es in Gestalt der NVMe-konformen SSD RevoDrive 400 der Toshiba-Tochter OCZ Storage Solutions eine Alternative. Mit bis zu 1 TB Speicherplatz in einem einzelnen M.2-Modul und einer Bandbreite von bis zu 2,4 GByte/s definiert die »NVMe PCI Express Gen. 3x4«-SSD die Grenzen für Geschwindigkeit und Speicherkapazität völlig neu.