TrendForce DRAMs aus China fallen noch nicht ins Gewicht

Die von CXMT geplante Fab in Hefei.
Die von CXMT geplante Fab in Hefei.

2020 werden chinesische DRAM-Hersteller nur einen verschwindend kleinen Anteil an der weltweiten Produktion erreichen.

Die Analysten von TrendForce schätzen, dass die chinesischen Hersteller im kommenden Jahr nur auf 3 Prozent der weltweiten DRAM-Wafer-Starts kommen. Zudem müssten sie über die kommenden Jahre noch weitere Hürden nehmen: Die Ausbeute verbessern, Maschinen für die Fertigung kaufen und installieren sowie Probleme im IP-Umfeld lösen. Wann der DRAM-Ausstoß aus China Auswirkungen auf den globale DRAM-Markt nehme, sei deshalb im Moment noch nicht abzusehen.

Die beiden führenden chinesischen DRAM-Hersteller sind CXMT und JHICC. Die größere CXMT hat bereits die Fertigung kleinerer Fertigungsvolumina aufgenommen und liefert als erstes Produkt 8-GB-DDR4-Chips. In der ersten Hälfte des Jahres plane CXMT laut TrendForce 8-GB-LPDDR4-Typen auf den Markt zu bringen. Vor 2021 könne CXMT allerdings nicht über 100.000 Wafer-Starts pro Monat hinauskommen.

JHICC leidet immer noch unter dem Lieferbann der USA und erhält keine Ausrüstungen von den US-Equipment-Lieferanten. TrendForce schätzt, dass JHICC Ende nächsten Jahres auf rund 10.000 Wafer-Starts pro Monat kommen werde.