Positives Signal im Markt Die Elektronikbranche trifft sich auf der electronica 2020

Falk Senger, Geschäftsführer Messe München und zuständig für die Weltleitmesse electronica.
Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München: »Wir freuen uns sehr, dass die electronica stattfinden kann. Auch wenn wir die Gesamtfläche verkleinern, bieten wir mit diesem Format Ausstellern die Möglichkeit, sich sowohl in den Hallen als auch digital dem globalen Markt zu präsentieren.«

Mit der electronica, die vom 10. bis 13. November 2020 stattfindet, setzt die Messe München ein positives Zeichen für die Elektronikindustrie.

Aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen in einigen Ländern erweitert die electronica in diesem Jahr ihr Angebot. Neben einem kompakten Messekonzept, in dem alle Themenbereiche der electronica vertreten sind, werden digitale  Angebote  die Veranstaltung ergänzen.

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, blickt anlässlich des angepassten Konzepts zuversichtlich auf den kommenden Herbst: »Wir freuen uns sehr, dass die electronica stattfinden kann. Auch wenn wir die Gesamtfläche verkleinern, bieten wir mit diesem Format Ausstellern die Möglichkeit, sich sowohl in den Hallen als auch digital dem globalen Markt zu präsentieren. Gleichzeitig können Besucher der electronica wie gewohnt in München beiwohnen oder weltweit virtuell an der Veranstaltung teilnehmen.«

Zu den zusätzlichen Angeboten zählen digitale Messestände sowie Konferenzübertragungen. So können sich Kunden über Trends in den Bereichen Automotive, Embedded, IIoT, 5G, Medical Electronics und Smart Energy auch dann informieren, wenn sie nicht in München präsent sein können. Wie bereits im Jahr 2018 ergänzt die SEMICON Europa mit Lösungen aus dem Bereich der Halbleiterfertigung das Messeangebot der electronica.

Digital  erweitertes electronica Format – Zustimmung aus der Branche

Die Aussteller begrüßen die Erweiterung des Messekonzept um digitale Angebote. Kurt Sievers, CEO NXP Semiconductors und Fachbeiratsvorsitzender der electronica, unterstreicht: »Die electronica ist als Branchentreffpunkt unverzichtbar. Für uns als Aussteller ist es wichtig, auch und gerade in diesem Jahr unsere Innovationen zu präsentieren und intensiven Dialog mit unseren Kunden zu pflegen. Angesichts der aktuellen Situation ist die Entscheidung richtig und wichtig, Teile des Messeangebotes zu digitalisieren und damit den besonderen Umständen in innovativer Art und Weise gerecht zu werden.«

Wie stark sich COVID-19 auf die Elektronikbranche ausgewirkt hat, erläutert Christoph Stoppok, Leiter des Bereichs Components, Mobility & Systems beim Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI): »Die Corona- Pandemie hat bei einigen Unternehmen zu Umsatzrückgängen geführt. Umso wichtiger ist es, dass die electronica der Branche in diesem Jahr wie gewohnt eine Plattform bietet, um wirtschaftlich wieder Aufschwung zu gewinnen.«

Laut einer aktuellen Mitgliederbefragung des Branchenverbandes wirkt sich die Corona-Pandemie spürbar auf die Geschäftszahlen der Unternehmen aus. So sei zum Beispiel mit einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von 14 Prozent zu rechnen.

Schutz- und Hygienekonzept für sicheren electronica Besuch

Aufgrund der aktuellen Situation werden besondere Maßnahmen getroffen, um auch in Zeiten von Corona den Schutz und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, die sich an den derzeitigen Regeln des täglichen Lebens orientieren. »Wir haben gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ein sehr schlüssiges Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet, das es ermöglicht, auch in diesen Zeiten Messen erfolgreich zu veranstalten und der Branche die Gelegenheit gibt, sich wieder persönlich auszutauschen,« bestätigt Falk Senger.