Valor/Mentor Graphics DFM-Produkt mit neuen Funktionen

vSure-Version 9.0 von Valor, ein Unternehmensbereich von Mentor Graphics, ist Nachfolger von Valors Design-for-Manufacturing-Produkt (DFM) »Enterprise 3000« und weist zahlreiche Erweiterungen auf. Dadurch können Designer während der Leiterplattenentwicklung umfangreiche DFM-Analysen einfacher durchführen.

Mit den neuen Funktionen verbessert sich die Produktivität, kostspielige Design-Respins werden vermieden und die Zeit bis zum Erreichen der Großserienproduktion wird kürzer.

Das vSure-9.0-Produkt kann während des Entwicklungsprozesses mehr als 700 DFM-Fertigungsanforderungen auf einem Leiterplattendesign verifizieren. Es gewährleistet damit, dass die in die Fertigung übertragenen Daten von den Fertigungsingenieuren für die Produktion und Bestückung von Leiterplatten ohne Design-Änderungen verwendet werden können. vSure nutzt die gleiche »goldene« Valor-Parts-Library (VPL), die in der Fertigungsumgebung verwendet wird. Dies gewährleistet Konsistenz zwischen den von Designern und von Fertigungsingenieuren durchgeführten Überprüfungen.

Die Version 9.0 enthält folgende wichtige Erweiterungen:

  • Eine Manufacturing-Risk-Assessment-Schnittstelle ermöglicht dem Designer die schnelle Überprüfung von kritischen DFM-Analyseergebnissen. Mögliche Designprobleme können anhand von mehreren Kategorien inklusive Schwierigkeitsgrad, Position der Platine, Padstack-Typen, Gehäuse- oder Bauteilnummern und Funktionsmerkmale gefiltert und sortiert werden.
  • Ein Design-Process-Wizard führt den Designer durch den DFM-Prozess. Der Wizard folgt einer bewährten Schrittfolge vom Import der Designdaten bis zur Betrachtung der Analyseergebnisse. Er führt alle Aktionen gemäß industrieerprobter Praktiken durch und gewährleistet dadurch nicht nur eine umfassende Analyse, sondern reduziert bei den Designern auch den Bedarf an detailliertem Fertigungs-Knowhow.
  • Hierarchische und auf mathematischen Grundlagen basierte Modellierung von Analyseregeln ermöglicht die Anpassung der Analyseregeln auf Basis der Technologie, des Design-Centers, des Prozesses oder der Fähigkeiten des Herstellers. Bei Technologieänderungen ist keine vollständig neue Definition von Regelsätzen erforderlich. Zudem wird das Management von mehreren Regelsätzen unterstützt, was die Setup-Zeit und potenzielle Analysefehler verringert.
  • Eine erheblich vereinfachte Benutzerschnittstelle erhöht die Produktivität der Designer und gewährleistet einen umfassenden DFM-Analyseprozess.