Plessey Semiconductors Bipolar-Prozess verfügbar

Plessey Semiconductors hat seinen ersten Bipolar-Prozess (W-Series-Prozess) auf seine 8-Zoll-Linie in Plymouth transferiert. Das Unternehmen will diesen Prozess einerseits für die Fertigung eigener Produkte nutzen, andererseits ihn aber auch seinen bestehenden Foundry-Kunden anbieten.

»Der Prozess eignet sich nicht nur hervorragend für Kommunikations-Produkte, er bietet auch ausgezeichnete Packungsdichten. Wenn diese Eigenschaft mit einem Transistor kombiniert wird, dessen BVCEO 18 V beträgt, dann können wir wettbewerbsfähige lineare Leistungsbausteine entwickeln«, kommentiert Dr. Peter Osborne, Chief Technologist bei Plessey Semiconductors. Das Unternehmen will laut seiner Aussage im dritten Quartal 2010 eine ganze Reihe von Power-Management-ICs auf den Markt bringen, die sich in Bezug auf die Effizienz durch eine 30-prozentige Verbesserung gegenüber derzeit verfügbaren Bausteinen auszeichnen.