Elpida meldet nur geringe Beeinträchtigungen Auswirkungen auf die DRAM-Produktion in Japan

Japans größter DRAM-Hersteller, Elpida Memory, arbeitet mit Hochdruck daran, die Auswirkungen des Erbebens so gering wie möglich zu halten.

  • Die Hiroshima-Fabrik, in der das Unternehmen Mobile RAMs für Notebooks und Netbooks fertigt, ist aufgrund der weiten Entfernung zum Erdbebenherd von der Naturkatastrophe kaum betroffen. Daher werde der Betrieb in der Fabrik laut Angaben von Elpida auf normalem Niveau fortgeführt.
  • Das Akita-Elpida-Werk für Back-End-Prozesse, das sich näher am Epizentrum befindet, ist derzeit von Stromausfällen betroffen. Sobald die Stomversorgung wieder hergestellt ist, soll der Betrieb fortgesetzt werden, da die Fabrik und das Fertigungs-Equipment keinen Schaden genommen haben.
  • Das Headquarter von Elpida befindet sich in Tokio. Aufgrund der schwierigen Lage in Japan ist es von gezielten Stromabschaltungen betroffen. Daher ist die Kommunikation im Headquarter zu Kunden, Distributoren und Vertriebsniederlassungen eingeschränkt.

Die Auswirkungen am DRAM-Markt

Indessen machen sich die Auswirkungen des Erdbebens am DRAM-Markt bemerkbar. Die Preise sind um rund 10 bis 15 Prozent gestiegen. Derzeit herrscht eine große Unsicherheit am Markt vor, da der DRAM-Markt nicht nur Stückzahlen getrieben, sondern auch ein Eldorado für Spekulanten ist.

Der Flash-Markt, im Speziellen der Markt für NAND-Flash-Chips, ist allerdings schwerer von den Ereignissen in Japan betroffen als der DRAM-Markt. Hier rechnen Marktbeobachter mit einem Engpass.