Version 3.3 kommt auf den Markt Wind Rivers neues Test Management

Die neue Version 3.3 von »Wind River Test Management«, einer Lösung für automatische und kontrollierte Durchführung von Software-Tests für die Embedded-Device-Entwicklung, gibt nun besseren Einblick in die realen Prozesse während der Tests und ermöglicht es Entwicklern, die mit dynamischen Analyse-Techniken während der Laufzeit der Geräte gesammelten Informationen sofort zu verarbeiten und Fehler zu beheben.

In 77 Prozent der Software-Entwicklungsprojekte werden mehr als 20 Prozent des gesamten Budgets nur für Tests benötigt - das zeigt eine aktuelle Studie von Wind River, die rund 900 Software-Spezialisten aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Regionen befragte. Aber trotz der hohen Kosten für die Tests nutzen dabei mehr als 80 Prozent der Befragten noch manuelle Testmethoden. Die neue Version 3.3 von Wind River Test Management soll nun Abhilfe schaffen.

Mit dem neuen Softwarepaket können Entwicklerteams komplexe Tests durchführen und während der Laufzeit der Tests dynamisch Informationen der Produktionssoftware sammeln, ohne dass dafür spezielle Software Builds nötig wären. Dieser Ansatz ermöglicht neue »White Box«-Testverfahren, die die tatsächliche Performance der Geräte zeigen und Entwicklern die Effektivität ihrer Tests verdeutlichen. Fehler und Performance-Bremsen können schnell und automatisch identifiziert werden, so dass die Entwickler sich auf die wirklich kritischen Bereiche der Software konzentrieren können. Die Software unterstützt zudem neue iterative bzw. agile Testmethoden, die anders als traditionelle Verfahren erst am Ende der Entwicklung durchgeführt werden. Dazu zählen zum Beispiel wiederholte Tests von Zwischenversionen. Wind River Test Management registriert Änderungen und informiert die Entwickler automatisch darüber, welche Software neu ist und welche Tests zur Verifikation durchgeführt werden müssen.

»Die Komplexität von Embedded Devices steigt kontinuierlich, bisherige 'Black Box'-Testverfahren reichen nicht mehr, um die nötige Qualität zu gewährleisten«, erklärt Amit Ronen, Vice President und General Manager für Device Tests von Wind River. »Entwicker-Teams bekommen während der Testphase nicht genügend Einblick, um die Qualität der Software schon frühzeitig an den Zielvorgaben zu messen. Sie sehen sich immer öfter erst zum Ende der Entwicklung mit Mängeln konfrontiert und bekommen dann natürlich Probleme, ihre Zeitpläne einzuhalten.«

Die neue Version 3.3 umfasst deshalb eine Reihe wichtiger Erweiterungen: Die Run Time Coverage lässt sich jetzt um das 10-fache skalieren, damit Entwickler auch sehr große Applikationen zuverlässig überwachen können. Neue Funktionen der Softwareplattform können Code-Vermischung nach verfolgen und bei Änderungen automatisch Tests fahren. Das unterstützt iterative und agile Verfahren. Neu ist auch ein hybrider Test-Typus, der manuelle Eingaben und Scripts kombiniert. Die Migration zu vollautomatischen Tests wird dadurch einfacher. Unabhängigere, Daten-getriebene, modulare und wartbare Tests ermöglicht ein Komponenten-basiertes Test-Modell, das Dateianhänge einbezieht. Darüber hinaus hat Wind River die Unterstützung für Multi-Core-Devices verbessert: Entwickler-Teams können jetzt auch komplexe parallele Tests mehrerer Geräte durchführen.