Nutzung sinkt auf 20 Prozent Weniger unlizenzierte Software in Deutschland

Im Moment fallen die Preise für NAND-Flash-ICs, doch ab der zweiten Jahreshälfte werden sie sich voraussichtlich wieder stabilsieren.
Die Nutzung unlizenzieter Software ist in Deutschland und global rückläufig.

Jedes fünfte Programm in Deutschland ist unlizenziert, dies entspricht einem Wert von 1,3 Mrd. Euro. Gegenüber der letzten Studie der BSA aus dem Jahr 2016 konnte ein Rückgang um zwei Prozentpunkte registriert werden.

Zum Vergleich: Weltweit sind 37 Prozent aller Programme ohne Lizenz im Einsatz, vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 39 Prozent. Für den weltweiten Rückgang identifiziert die BSA eine Reihe von Ursachen, zum einen das stärkere Wachstum des Software-Marktes in Ländern mit einem höheren Anteil lizenzierter Software, zum anderen der Trend zu Abonnement-Modellen bei der Software-Nutzung. Trotz des positiven Trends entstehen den Software-Herstellern aber immer noch erhebliche Schäden. Der Wert der unlizenziert eingesetzten Software beträgt weltweit rund 38 Mrd. Euro.

»Die aktuelle Entwicklung ist positiv. Doch gerade im Unternehmensbereich gibt es noch zu viele Geschäftsführer, die bei der ordnungsgemäßen Lizenzierung der Software bremsen und ihre Firmen der Gefahr von Sicherheitslücken aussetzen«, mahnt Georg Herrnleben, Senior Director Compliance Programs EMEA der BSA. »Wer sich nicht um die vollständige Lizenzierung seiner Software kümmert, geht eine Reihe von Risiken ein - rechtlich, betrieblich, sicherheitstechnisch. Nicht zuletzt auch persönlich strafrechtlich.«