Lauterbach / Beyond Semiconductor TRACE32 unterstützt BA22-Prozessoren

Lauterbach hat seine TRACE32-Entwicklungsumgebung erweitert: Ab sofort unterstützt das Debug-Tool auch die lizenzfreien BA22-Microprozessoren des slowenischen Herstellers Beyond Semiconductor.

TRACE32 bietet den Entwicklern von BA22-Prozessoren vielfältige Debug-Möglichkeiten, angefangen von Bootstrap-Code-Unterstützung hin zur Interrupt- und Treiberentwicklung. Dabei unterstützt es den gesamten Debug-Vorgang, d.h. das schnelle Laden von Code und Daten, die Flash-Programmierung und das Debuggen im Source Code. Der schnelle Debug-Zugriff auf die BA22-Prozessoren erfolgt über ein Standard-JTAG-Interface.

Um das Tool mit einem Windows- oder Linux-Hostrechner zu verbinden, stehen eine USB- oder eine Ethernet-Schnittstelle mit 10/100/1000 MBit zur Verfügung. Die mitgelieferte TRACE32 PowerView Software bietet einen effizienten und benutzerfreundlichen Hochsprachen-Debugger (HLL), der sowohl C/C++ als auch Linux unterstützt (Operating System Awareness).

Die Beyond-BA22-Familie basiert auf einer schnellen und energiesparenden 32-Bit-RISC-Architektur. Die konfigurierbare IP der Prozessorfamilie deckt sowohl »Deeply Embedded« CPUs für anspruchsvolle energiesparende SoC-Designs als auch hochperformante Applikations-Prozessoren ab, auf denen Betriebssysteme wie z.B. Linux ausgeführt werden können. Das Verhältnis von Rechenleistung zur Stromaufnahme sowie zur Fläche ergibt laut Hersteller zusammen mit der Konfigurierbarkeit des BA22 einen exzellenten Ersatz für 8-Bit 8051 CPUs.

»Kunden entwickeln zunehmend komplexere Anwendungen basierend auf unseren BA22-Prozessoren, weshalb der Bedarf nach leistungsfähigeren Debug-Werkzeugen entsteht, die zudem noch Betriebssysteme unterstützen müssen«, sagt Matjaz Breskvar, CEO von Beyond Semiconductor. »Wir freuen uns, dass man sich nun für die TRACE32-Werkzeuge von Lauterbach entscheiden kann, um Software-Entwicklungszyklen zu verkürzen und sogar gemischte Multiprozessorsysteme aus Prozessoren von Beyond und Drittanbietern zu debuggen.«