Wenn IIoT-Applikationen mehr verlangen Robuster Kleinst-IPC

Der neue ADLEPC1520 von außen…

ADL Embedded Solutions erweitert seine Familie widerstandsfähiger Kleinst-IPCs um das Modell »ADLEPC1520«. Der neue IPC adressiert Applikationen, die zusätzliche Erweiterbarkeit zum Standard-Umfang der ADLEPC1500-Serie fordern.

Seine geringe Größe und Gewicht sowie vielfältige Ausstattungsvarianten prädestinieren den neuen ADLEPC1520 für IIoT und ähnliche Umgebungen – und damit entspricht der neue Rechner einem wachsenden Bedarf. »Kunden tragen vermehrt die Probleme und Herausforderungen von stetig wachsender Anzahl an Sensoren und deren steigenden Datenraten im IIoT an uns heran. Zum höheren Bedarf an Rechenleistung und größeren Massenspeichermedien kommt die Nachfrage nach schnellen und sicheren Verbindungsarten dann noch hinzu«, berichtet Martin Kristof, Geschäftsführer von ADL Embedded Solutions.

Der neue ADLEPC1520 hält an den größten Vorteilen von ADLs EPC1500-Familie fest: Die leichte, kompakte und dabei robuste Plattform wird um mehrere Top-Stacking- (oben aufsteckbare) Peripherie-Platinen ergänzt. Das bedeutet, dass die etablierten Features (2 x USB, 2 x LAN, 1 x M.2-SSD) des ADLEPC1500 übernommen und bedarfsgerecht ergänzt werden. Das Erweiterungs-Board fügt der IPC-Ausstattung zwei USB-2.0-Typ-A-, zwei Intel-i210-Gigabit-Ethernet-Netzwerkschnittstellen und einen M.2-Sockel zur Nutzung mit schnellen SATA-SSDs als modularer Massenspeicher hinzu. Obendrein wertet die vormals für größere IPC-Serien vorbehaltene Option „Sekunden-USV“ (ein Kapazitäts-Modul hält den Betrieb bei Einbruch der Versorgungsspannung über mehrere Sekunden aufrecht) die Leistungsmerkmale im Bereich Betriebssicherheit auf. Trotz seiner vielfältigeren Erweiterbarkeit weist der ADLEPC1520 kompakte Abmessungen von nur 58 mm x 86 mm x 94 mm auf.

Ab der kommenden Generation Intels industrieller Apollo-Lake-Atom-Prozessoren stehen höhere Rechenleistung und Taktraten, größerer und schnellerer Arbeitsspeicher bei gleichzeitig gesunkener Leistungsaufnahme und Abwärme zur Verfügung. »Mit integriertem HD-Grafikkern, drastisch gesteigerter Grafikleistung und einer höheren OpenCL-Rechenleistung für parallelisierbare Tasks können komplexe Rechenaufgaben bereits auf den jeweiligen Signalerfassungs-IPCs vorverarbeitet werden«, erläutert Martin Kristof. Für die Zukunft sei damit sichergestellt, dass ADLs IPC-Familie „1500“ bedarfsorientiert mit zeitgemäßer Prozessorleistung und Erweiterungs-Features mitwachsen wird. Durch ein ausgeklügeltes passives Kühlsystem, das der konventionellen Aktivkühlungen bei Einbau und Lageunabhängigkeit überlegen ist, wird der operative Temperaturbereich von –20 °C bis +65 °C und der erweiterte industrielle Bereich von –40 °C bis +75 °C unter Verwendung einer optionalen Kühlplatte möglich.

»Wie bei allen IPCs von ADL Embedded Solutions erfolgen Design, Bestückung und Endveredelung der Baugruppe zu 100 Prozent in Deutschland«, erklärt Martin Kristof. Das habe eine lange Produktverfügbarkeit von mehr als zehn Jahren sowie Langzeitunterstützung in diversen Bereichen zur Folge. Firmware (BIOS), Tools und Treiber unterstreichen zudem die Verwendbarkeit der aktuellen und kommenden ADL-IPCs im industriellen Umfeld. Als sichere und richtige Auswahl für den Einsatz mit langer Standzeit spricht überdies die Unterstützung gängiger Microsoft-Desktop-/Enterprise- sowie Embedded-Betriebssysteme ab Windows 10 wie auch des aktuellen Linux LTS oder Enterprise-Distributionen (Debian/Ubuntu oder RHEL).

ADL Embedded Solutions auf der embedded world 2018, Halle 1, Stand 554