Entwicklungs-Kit auf Modulbasis Produktiver Turmbau

Zu IARs Kickstart-Kit gehören Hardware-Boards, eine Debugging-Probe, Software-Tools und Code-Beispiele.
Zu IARs Kickstart-Kit gehören Hardware-Boards, eine Debugging-Probe, Software-Tools und Code-Beispiele.

IAR Systems hat ein neues KickStart-Kit für die Mikrocontroller-Familie »Kinetis K60« von Freescale auf den Markt gebracht, die auf einem Core des Typs ARM Cortex-M4 basiert und zur Entwicklungsplattform »Tower System« von Freescale kompatibel ist.

Beim »Tower System« handelt es sich um eine modulare Entwicklungsplattform, die den Entwicklern dabei hilft, schnell eine Evaluierung durchzuführen und zügig ihre Applikationen in das Prototypenstadium zu bringen. Wenn mit der Zeit die Anforderungen an die Funktionalität und die Design-Möglichkeiten steigen, können die Entwickler leicht aus einem wachsenden Mikrocontroller/Mikroprozessor-Portfolio wählen und weitere Peripheriemodule in ihre Tower-System-Bibliothek einbinden. Dazu müssen sie lediglich die Entwicklungs-Boards oder Entwicklungsmodule auswählen, die ihnen die gewünschten Features beziehungsweise Funktionalitäten bieten. Durch die modularen Tools können sie dann leicht die Implementierung durchführen. Zusätzlich sind Kunden und Partner von Freescale mit standardisierter Open-Source-Hardware in der Lage, zusätzliche Module zu entwickeln, um so die Funktionalität zu erhöhen und eine kundenspezifische Anpassung vorzunehmen.

Auch IAR Systems nutzt diese Plattform um ein zügiges Prototyping mit den Mikrocontrollern der Produktfamilie Kinetis zu ermöglichen. So enthält das Kit im Auslieferungszustand ein Mikrocontroller-Modul, auf dem sich eine 32-Bit-MCU des Typs K60N512 befindet, sowie ein serielles Peripherie-Modul mit Steckverbindern für Ethernet, USB, CAN und andere Kommunikationstechnologien. Zusätzlich enthält das Mikrocontroller-Modul mit dem »Kinetis K60« kapazitive Touch-Pads, einen SD-Karten-Slot, einen dreiachsigen Beschleunigungsmesser sowie Taster und Potentiometer. Auf einem großen »Prototyping Area« genannten Bereich des Boards können die Entwickler zusätzlich eine Vielzahl von Applikationen evaluieren.

Die Verbindung zur Zielhardware (Target) erfolgt über eine Debugging-Probe des Typs »IAR J-Link Lite« für Cortex-M, die bereits zum Lieferumfang des Kits gehört. Damit ist das SWO-Debugging inklusive SWO-Trace möglich, was beispielsweise für eine Analyse der Ausführungszeit in Kombination sowie eine Visualisierung von Variablen und Interrupts im Debugger nutzbar ist.

Zum Lieferumfang des Kits gehört auch »IAR Embedded Workbench« zur Software-Entwicklung, und zwar in den beiden Editionen »KickStart« und »Evaluation«. Während die KickStart-Edition auf eine Code-Größe von 32 KByte begrenzt ist, handelt es sich bei der Evaluation-Edition um eine voll funktionsfähige Version, die auf 30 Tage begrenzt ist. Um einen leichten und zügigen Entwicklungsbeginn zu ermöglichen, sind bereits Projektbeispiele für das Board enthalten, die die MQX Software Solutions von Freescale verwenden. Auch zur Verwendung von komplexen Peripherieelementen wie beispielsweise USB- oder Ethernet-Controller sind entsprechende Projektbeispiele vorhanden.

IAR Systems, Halle 10, Stand 209