IDC-Studie PC-Prozessoren: Erfolgreicher und teurer

Der Umsatz mit PC-Prozessoren ist im dritten Quartal dieses Jahres um 16,1 Prozent höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres - die Stückzahlen sind allerdings nur um 5,2 Prozent gestiegen.

»Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg im dritten Quartal um mehr als 5 Prozent - und das ist bereits das achte Quartal in Folge mit steigenden Preisen«, berichtet Shane Rau, Director of Semicondutors von IDC. »Klar, Intels Sandy-Bridge- und AMDs Fusion-Prozessoren steigern mit ihren integrierten Grafikprozessoren den Preis und gewinnen innerhalb der Produktpalette weiter an Bedeutung. Gleichzeitig verlieren aber Low-end-Prozessoren wie Intels Atom ihren Anteil im Produkt-Mix.«

Nach Angaben von IDC verfügen 73 Prozent der im dritten Quartal ausgelieferten Prozessoren bereits über eine integrierte Grafikeinheit. Insgesamt hat Intel einen Anteil von 80,2 Prozent am PC-Prozessorengeschäft (Desktop, Notebook, Server) gefolgt von AMD mit 19,7 Prozent und VIA mit 0,1 Prozent.

Seit Juni hat IDC eine bescheidene Abschwächung des Wachstums beobachten können und reduziert deshalb seine Wachstumsprognose (bei den Stückzahlen) für 2011 von 9,3 Prozent auf 7,3 Prozent.