Embedded-Computing-Development-Kit Mehr Media-Support bei weniger Leistungsaufnahme

Das Embedded-Computing-Development-Kit »Magik« steht jetzt auch mit Texas Instruments »Da Vinci DM3730«- bzw. »OMAP3730«-Prozessoren zur Verfügung.
Das Embedded-Computing-Development-Kit »Magik« steht jetzt auch mit Texas Instruments »Da Vinci DM3730«- bzw. »OMAP3730«-Prozessoren zur Verfügung.

TES Electronics Solutions erweitert die »Magik«-Familie um ein neues Systemmodul mit dem Texas Instruments »Da Vinci DM3730« bzw. »OMAP3730«. Zusätzlich wird das Betriebssystem Android Version 2.2. (Froyo) unterstützt.

Mit »Magik« (Media & Graphics Innovation Kit) will TES als Entwicklungsdienstleister eine der Kernkompetenzen unter Beweis stellen: die Integration einer Embedded-Computing-Plattform mit TES-Graphics-Technologie und Multimedia-Software in einer »ready-to-use« Entwicklungs- bzw. Referenzplattform. »Wir positionieren uns damit als ODM, der Technologie sowie Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen aus einer Hand anbieten kann«, erklärt Martin Gassner, Director Marketing & Sales bei TES-DST. »Wir bringen die Features der neuesten 'mobilen' Prozessoren in die Industrieelektronik und können gleichzeitig die Forderung unserer Kunden nach einem längeren Produktlebenszyklus erfüllen.«

Bei »Magik« handelt es sich um Development Kits, die mit diversen Embedded-Multimedia-Prozessoren bestückten Systemmodulen erhältlich sind. Neu sind nun Systemmodule mit dem Texas Instruments »Da Vinci DM3730« bzw. »OMAP3730«.

Der Media-Prozessor DM3730 unterstützt HDTV mit 720p, ist schneller als der weit verbreitete OMAP35xx und hat eine um 40 Prozent geringere Leistungsaufnahme. Er integriert einen ARM-Cortex-A8-Core (1 GHz), einen 800 MHz C64x+-DSP-Core (800 MHz), sowie einen 3D-Graphikbeschleuniger. Der Baustein wird in 45-nm-Prozesstechnologie hergestellt. »Ein Upgrade zum DM3730 bietet unseren Kunden höhere Rechenleistung bei gleichzeitig weniger Verlustleistung bzw. Energieverbrauch und die Flexibilität eines existierenden Software-Stacks«, betont Gassner.

Die Magik-Hardware besteht aus der Kombination eines flexiblen und produktionsreifen Systemmoduls, mit einem multifunktionalen I/O-Board, das einen umfangreichen Satz von Multimediaschnittstellen bietet und die häufigsten Ansprüche von Entwicklungsprojekten im Embedded-Umfeld abdeckt. Als Betriebssysteme stehen Android bzw. Linux zur Verfügung.

Das Guiliani-C++-HMI-Framework von TES zur Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen (GUI) ist im mitgelieferten Softwarepaket enthalten und ermöglicht die effiziente und schnelle Entwicklung von anspruchsvollen und animierten GUIs. Des weiteren sind in der mitgelieferten Software Treiber für OpenGL-ES-Grafikbeschleuniger und ein Multimediapaket enthalten.

Die für industriellen Einsatz geeigneten Systemmodule und der dazugehörige Software-Stack sind einfach in kundenspezifische Produkte zu integrieren wie in medizinischen und industriellen Anwendungen, aber auch in Home Automation, in der Fahrzeug- und Bahntechnik sowie in Produkten der gehobenen Consumer-Elektronik. Damit ergeben sich Applikationen wie Media-Geräte, audiovisuelle Museumsführer, tragbare industrielle Messgeräte, Geräte im Bereich Gebäudesicherheit, Media-Telefone mit DECT, medizinische Geräte, tragbare GNSS-Displays und digitale Leit-/Anzeigesysteme.