Schnellere Softwareentwicklung IAR verbessert Debugging

Mit neuen Tools will IAR Systems bei der Fehlersuche helfen. Neben dem neuen Multicore-Debugging und der neuen Laufzeitanalyse bietet IAR jetzt auch eine automatische NEON-Vektorisierung.

Neue Hardware-Trends machen den Entwicklern die Fehlersuchen oft nicht einfacher. »Die Nachfrage und das Angebot bei Embedded-Multicore-Prozessoren nimmt stetig zu«, bestätigt Anders Lundgren, Produktmanager bei IAR Systems. »Mit der neuen Multicore-Debugging-Technologie bieten wir unseren Kunden - zusätzlich zu dem funktionsstarken C-SPY-Debugger mit Bahn brechenden Technologien wie hoch auflösendes Power-Debugging und fortgeschrittenes Tracing - einen echten Mehrwert«. Die zusätzliche Ergänzung mit der automatischen Code-Generierung für die NEON-Vektor-Engine beweise auch, wie stark IAR Weiterentwicklungen vorantreibe, die eine erhöhte Code-Produktivität auf Compiler-Seite bedeuten.

Die neue Multicore-Debugging-Funktion des »C-SPY«-Debuggers der »IAR Embedded Workbench für ARM Version 7.10« ermöglicht es Entwicklern, zwei oder mehr identische Cores - also ein symmetrisches Multiprozessorsystem (SMP) - oder auch zwei Cores mit verschiedenen Architekturen - ein asymmetrisches Multiprozessorsystem (AMP) - gleichzeitig und innerhalb einer einzigen Entwicklungsumgebung zu debuggen. Auf diese Weise lassen sich Programmfehler in der Entwicklung schneller aufspüren.

Die Laufzeitanalyse-Funktion »C-RUN« ergänzt nun ebenfalls die »Embedded Workbench für ARM«. IAR Systems gibt damit dem Entwickler die Möglichkeit, jederzeit eine Laufzeitanalyse durchzuführen. Durch die enge Verzahnung mit der Toolchain unterstütze C-RUN den gesamten Prozess mit Implementierung, Test und Debugging, so dass der Nutzer seine Codequalität bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium prüfen kann. Mit C-RUN kann der Entwickler Schwachstellen und Programmfehler, die sich üblicherweise erst in der Endanwendung zeigen, frühzeitig erkennen. Der Speicherbedarf des Debug-Codes und der Einfluss auf die Ausführungsgeschwindigkeit des Programm-Codes sind sehr niedrig, was das Testen auf der Zielhardware wesentlich effizienter macht.

Für Entwickler von Anwendungen auf ARMs Cortex-A-Prozessoren, insbesondere für Multimedia- und Signalverarbeitungsapplikationen, ist die Unterstützung der NEON-Vektorisierung entscheidend für eine Top-Performance. ARM NEON ist eine von ARM entwickelte SIMD-Architekturerweiterung (Single Instruction Multiple Data). Diese ist im ARM-Prozessor implementiert, aber verfügt über eigene Ausführungskanäle und Register. Durch die Möglichkeit, den Code durch die »Embedded Workbench für ARM« automatisch zu vektorisieren, können Entwickler eine schnellere Reaktionszeit der Anwendung erzielen, die Batterielaufzeit der Anwendung verlängern und den allgemeinen Anforderungen im Markt nach niedrigem Stromverbrauch und niedrigen Kosten begegnen.