Vom Compiler bis zum Debugger IAR bietet Toolchain für RISC-V an

Stefan Skarin, CEO von IAR: „Unser 8051-Compiler steht immer noch auf Platz 3 unserer Verkaufsrangliste – obwohl die Architektur 28 Jahre alt ist.“ Ansonsten steht bei IAR dieses Jahr die Code-Qualität ganz oben auf der Agenda.
Stefan Skarin, CEO von IAR, sieht viel Potenzial in der RISC-V-Architektur.

Nächste Stufe für RISC-V: IAR Systems hat seine professionellen Entwicklungs-Tools der „Embedded Workbench“ für die offene Prozessorarchitektur portiert.

»RISC-V entwickelt sich zu einer wichtigen und weit verbreiteten Architektur, die viele Unternehmen in ihren Designs übernehmen. Diese Unternehmen benötigen professionelle Entwicklungswerkzeuge mit professionellem technischem Support, um die Möglichkeiten dieser Architektur voll nutzen zu können«, erklärt Stefan Skarin, CEO von IAR Systems. »Als Anbieter von kommerziellen Tools haben wir eine einzigartige Position im RISC-V-Ökosystem - wir bieten globalen technischen Support und investieren in stabile Technologien. Damit bringen wir die RISC-V-Entwicklung auf die nächsthöhere Stufe.«

Bekannt durch die Optimierungstechnologie hilft die IAR Embedded Workbench dem Entwickler sicherzustellen, dass die Anwendung den Anforderungen entspricht und den On-Board-Speicher bestmöglich nutzt. Interne Tests zeigen, dass die erste Version des IAR-C/C++-Compilers für RISC-V bereits einen deutlich kleineren Code erzeugt als andere verfügbare Tools. Um die Codequalität zu gewährleisten, enthält die Toolchain „C-Stat“ für die integrierte statische Codeanalyse. C-Stat unterstützt die Einhaltung spezifischer Standards wie MISRA C:2004, MISRA C++:2008 und MISRA C:2012 und deren Nachweis, sowie die Erkennung von Fehlern, Bugs und Sicherheitsschwachstellen im Sinne der Common Weakness Enumeration (CWE) und eines Subsets von CERT C/C++.

Der in der Embedded Workbench enthaltene „C-Spy“ Debugger erlaubt die Kontrolle einer Anwendung in Echtzeit. Sein Simulator beinhaltet vollständige Debugging-Funktionen auch ohne Zugriff auf die Hardware. Für das In-Circuit-Debugging bietet IAR Systems die Probe „I-jet“ und damit eine Hochgeschwindigkeits-Debugging-Plattform für eine vollständige Codekontrolle.

Die erste Version der IAR Embedded Workbench für RISC-V unterstützt RV32-32-Bit-RISC-V-Kerne und Erweiterungen. Zukünftige Versionen werden Unterstützung für 64-Bit und den kleineren RV32E-Basisbefehlssatz sowie funktionale Sicherheitszertifizierung und Sicherheitslösungen beinhalten.