Qualifikationen fehlen Hybride IT dominiert in Unternehmen

Laut dem »IT Trends Report 2016« von SolarWinds geben nur 14% der deutschen IT-Experten an, dass in ihrer Firma keine Infrastruktur in die Cloud migriert wurde und die Mehrheit der Befragten sagen, dass noch immer Ressourcen und neue Fertigkeiten fehlen.

Die Studie von SolarWinds liefert Einblicke von deutschen IT-Experten, Managern und Führungskräften und belegt, dass die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen von rein lokalen Infrastrukturen zu hybriden IT-Umgebungen übergegangen sind, wodurch neue Bedenken und Belastungen für IT-Experten entstehen. "Die Ergebnisse der diesjährigen Studie sprechen eine deutliche Sprache: Der Einsatz der Cloud ist fast allgegenwärtig, doch sie wird weder jetzt, noch in absehbarer Zukunft für alle Workloads geeignet sein. Selbst wenn es so wäre, würden - wenn überhaupt - nur sehr wenige Unternehmen sämtliche bestehenden Anwendungen in die Cloud migrieren", erklärt Joel Dolisy, CIO, SolarWinds. "Die entstehende Verbindung zwischen kritischen lokalen Diensten und weiteren, die sich in der Cloud befinden - ist die hybride IT. Mitten im Zentrum dieser Entwicklung steht der IT-Experte, der die ständige Verfügbarkeit und Leistung von Anwendungen, Geräten, Netzwerken und Systemen sicherstellen muss - egal, wo diese sich befinden." IT-Experten müssen daher die nötige Unterstützung erhalten, um sich die Fertigkeiten und Tools anzueignen, die für eine ordnungsgemäße Verwaltung hybrider IT-Umgebungen erforderlich sind. Erst dann können sich Unternehmen das ganze Potential der Cloud zunutze machen.

Die drei größten Hindernisse für einen stärkeren Einsatz von Cloud-Technologien sind nach Sicherheits- und Compliance-Bedenken, die Notwendigkeit der Unterstützung veralteter Systeme und die Schwierigkeit, Entscheidungsträger des Unternehmens vom Nutzen und/oder von Vorteilen zu überzeugen.