Computer-on-Module Frischzellen für ETX

Neben Energieeffizienz und Legacy-Schnittstellen Support, bietet das PEM-E205 ETX-Modul 32-Bit-Multi-Core-x86-Kompatibilität auf Basis des Vortex-86DX3-Prozessors.
Neben Energieeffizienz und Legacy-Schnittstellen Support, bietet das PEM-E205 ETX-Modul 32-Bit-Multi-Core-x86-Kompatibilität auf Basis des Vortex-86DX3-Prozessors.

Das neue ETX-3.02-Modul »PEM-E205« von Portwell ist eine Kombination aus umfangreichen Legacy-Funktionen wie ISAbus und ATA-Speicherunterstützung mit einem energieeffizienten 32-Bit-x86-Prozessor und DDR3-Hauptspeicher.

ETX kann für sich den Titel des Urvaters aller Computer-on-Modules beanspruchen. Entsprechend nutzt dieser Standard viele Schnittstellen und Bussysteme, die mittlerweile durch schnellere serielle Nachfolger abgelöst wurden, die aber trotzdem noch bei Anwender beliebt und gerne genutzt sind. Mit dem neuen Board gelingt es, langlaufende OEM-Projekte auf ETX-Basis weit über Jahr 2020 hinaus zu sichern.

Bei der Gestaltung des PEM-E205 hat Portwell die Schnittstellen des ETX-3.02-Standard (95mm x 114mm) mit dem Ultra-Low-Power Vortex-86DX3-Kern kombiniert und damit die besonders kritische Komponentenverfügbarkeit von Prozessor und Speicher auf den neuesten Stand gebracht. Meist steht in den ETX-Anwendungen die Rechen- oder Grafikleistung nicht im Vordergrund, sondern die Steuerung von I/O, das oft selbst entwickelt und angepasst wurde. Mit nur 5 W Verlustleistung für lüfterlose Anwendungen und einem breiten industriellen Temperaturbereich von -40 bis 85°C unterstützt das CoM Anwendungen in rauen, industriellen Umgebungen. Besonders hervorzuheben ist die Kompatibilität zu Legacy-Schnittstellen, die mit ISAbus und CF-Karten auf ATA-Basis in der Industrie weit verbreitet sind.

Das ETX-Modul unterstützt bis zu 2 GByte DDR3 Memory Down, das noch länger als in der Vorgängerversion auf dem Markt erhältlich ist. Ein erweiterter 32 KByte Write-Through-8-way-L1-Cache und 512 KB Write-Through/Write-Back-4-way-L2-Cache unterstützen schnelle Rechenoperationen. Die umfangreiche Peripherie mit ISAbus, I2C, SPI, IPC (Internal Peripheral Controller mit DMA- und Interrupt Timer/Counter), schnelles Ethernet (100 MBit/s), FIFO UART, Audio, USB 2.0 Host-und IDE/SATA deckt alle ETX-Schnittstellen ab.

In Bezug auf die I/O-Unterstützung des Moduls, verbessert eine in den Prozessor integrierte ISA-Schnittstelle mit Controllern die Fähigkeiten, 8/16-Bit-ISA-Geräte mit Zero-Wait-State zu unterstützen. Das Modul unterstützt zwei unabhängige Displays, VGA und LVDS, mit einer besseren Grafikleistung im Vergleich zu der vorherigen Generation: Inzwischen unterstützt die Auflösung des Displays bis zu 1920 x 1440 Pixel mit 60 Hz Wiederholfrequenz. Die GPU-Steuereinheit, die in den Prozessor integriert ist, beinhaltet auch den H.264-Video-Decoder für 1080p-Videos.