Embedded Motherboard Flex-ATX mit »Ivy Bridge«

Kontron nutzt dass Flex-ATX etwas größer als Mini-ITX ist, um den Platz für Steckplätze für Erweiterungskarten zu nutzen.
Kontron nutzt dass Flex-ATX etwas größer als Mini-ITX ist, um den Platz für Steckplätze für Erweiterungskarten zu nutzen.

Kontron hat mit »KTQ77/Flex« sein bisher leistungsstärkstes ATX-konforme Motherboard vorgestellt. Dank der dritten Generation der Intel-Core-Prozessoren bietet die Baugruppe bis zu 20% höhere Rechenleistung, 50% mehr Grafik-Performance und bis zu 40% gesteigerter Performance/Watt.

Die integrierte Intel-Turbo-Boost-Technologie-2.0 und verbesserte AVX- und SSE-Befehlssätze ermöglichen rechenintensiven High-Performance-Applikationen, in Märkten wie industrielle Automation und Medizintechnik, schnellere Fließkommaoperationen und vektorielle Berechnungen bei reduzierter Energieaufnahme. Applikationen mit einem extrem hohen Bedarf an paralleler Rechenkraft unterstützt das neue Motherboard mit Open CL 1.1 und bietet einen PCI-Express-3.0-Grafikport für eine programmierbare High-End-General-Purpose-Graphics-Processing-Unit (GPGPU).

Für grafikintensive Applikationen wie Gaming und Digital Signage bietet die integrierte Intel-HD-4000-Grafik-Einheit 30% mehr Execution Units - OEMs und Entwickler profitieren dadurch von der doppelten HD-Medien- und 3D-Grafik-Performance. Sogar Multi-Screen-Applikationen mit der gleichzeitigen Wiedergabe auf drei unabhängigen Displays sind ohne eine zusätzliche Grafikkarte möglich. Darüber hinaus bietet das Board mit 2 x DisplayPort, 1 x CRT und LVDS diverse Möglichkeiten, die industrierelevanten Monitortypen anzuschließen. Dank der Unterstützung von DirectX11, OpenGL 3.1 und OpenCL 1.1 können Entwickler jetzt auf die neuesten APIs zurückgreifen, um ihre Softwareentwicklung zu beschleunigen. Nicht zuletzt können über den integrierten Embedded Feature Connector, der bis zu 160 GPIOs, Analog-to-Digital Converter (ADC) und Digital-to-Analog Converter (DAC) bietet, dedizierte individuelle I/O-Boards eingespart werden, was sowohl zusätzliche Bauteilkosten als auch Entwicklungszeiten reduziert.

Erweiterungskarten lassen sich über einen PCI-Express-x16- und zwei PCI-Slots einbinden. Mit 4 x USB 3.0, 10 x USB 2.0 und 3 x GbE-LAN sind bereits zahlreiche Peripherie- und Netzwerkoptionen integriert. Speichermedien finden über sechs SATA-Schnittstellen mit RAID 0/1/5/10-Unterstützung den Anschluss, zudem ist ein mSATA-Sockel für schnelle on-board SSDs vorhanden. HD-Audio und ein Trusted Platform Module 1.2 für sicherheitsrelevante Applikationen runden den Funktionsumfang des Embedded Motherboards ab. Die Systemverwaltung wird durch Intels AMT 8.0 erleichtert und trägt zu einer höheren Systemverfügbarkeit und geringeren Gesamtkosten bei.