Gersys Embedded PC für die Bahn

Trotz der hohen Leistungsfähigkeit benötigt der Rail-PC VC7400 keinen Lüfter für die Kühlung.
Trotz der hohen Leistungsfähigkeit benötigt der Rail-PC VC7400 keinen Lüfter für die Kühlung.

Einen kompakten Rail-PC auf Basis des neuen E3940 Apollo Lake von Intel, der weitestgehend ohne Wartungsteile auskommt, hat Gersys entwickelt.

»Wir sind einer der ersten Embedded-Hersteller in der Bahnbranche, der den Apollo Lake bereits einsetzt«, erklärt Dr. Kai Stübbe, Vertriebsleiter von Gersys. »Damit erreicht der Rail-PC eine hohe Performance, außerdem  ist damit für eine lange Lebensdauer der Hardware  gesorgt, was für den Einsatz in der Bahntechnik ebenfalls ausschlaggebend ist.«  

Trotz der hohen Leistungsfähigkeit benötigt der Rail-PC VC7400 keinen Lüfter für die Kühlung. Gersys ist es gelungen, das mechanische Design und die Kühlrippen so auszulegen, dass er sich liegend oder stehend einbauen lässt und selbst unter beengten Verhältnissen zuverlässig arbeiten kann.

Er ist mit unterschiedlichen Hardware-Schnittstellen ausgestattet, darunter MVB, seriell, LAN, WLAN, GSM und GSM-R. Mit der entsprechenden Software kann er also auch als Protokollumsetzer dienen.

Um möglichst hohen Schutz gegen Störungen aus dem Bordnetz zu bieten, ist der Rail PC mit einer wartungsfreien USV ausgestattet. Die Pufferung übernehmen hochkapazitive Doppelschichtkondensatoren im erweiterten Temperaturbereich. Ferner gestattet dies durch die USV auch ein sicheres Herunterfahren bei einer plötzlichen, eigentlich nicht vorgesehenen Abschaltung des Bordnetzes (Hauptschalter »aus« oder bei Wartungsarbeiten).

In den meisten Einsatzfällen benötigt dieser Rail-PC keine Bildschirmverbindung, er muss die Daten in erster Linie sammeln oder verteilen. Falls erforderlich, lassen sich separate Bildschirme anschließen, beispielsweise in Racks.

Für Rechner mit abgesetzten Display bietet Gersys hochzuverlässige, bahntaugliche Videomonitore an. Über einen genormten Signaleingang, z.B. beim VM1500 eine Displayport- Schnittstelle (kurz: DP), wird die digitale Information auf dem TFT- Bildschirm dargestellt. Auch andere Eingangssignale wie DVI, HDMI oder VGA können mit Monitoren aus der VM-Serie dargestellt werden. Wie bei allen Gersys Geräten üblich, arbeiten die Videomonitore im Spannungsbereich von 24 V bis 110 V Nennspannung. Eine automatische Helligkeitsregelung ist standardmäßig eingebaut, auch eine zusätzliche manuelle Steuermöglichkeit der Displayhelligkeit über drei Tasten ist möglich. Befestigt werden die Monitore über eine rückseitige VESA-Montagemöglichkeit. Die Monitore sind aber auch als Einbaugeräte lieferbar.

Gersys mit Sitz in Wolfratshausen (südlich von München) blickt auf zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Multifunktionsdisplays zurück, die für den Einsatz in Schienenfahrzeugen konzipiert sind, insbesondere in Führerständen, wo es auf eine hohe Zuverlässigkeit ankommt.