IPC-Serie von Schubert Die nächste Dekade für Prime Cube

Ein Merkmal der neuesten Prime-Cube-Generation ist neben dem Design, dass die Schnittstellen und Anschlüsse unverdeckt auf einer Anschlussebene nach vorne herausgeführt sind.

Schubert System Elektronik entwickelt anlässlich des zehnjährigen Bestehens seiner Produktmarke „Prime Cube“ einen modularen Baukasten für hochwertige industrielle Computersysteme.

Die Produktmarke Prime Cube steht bereits seit zehn Jahren für kundenspezifische HMI-Lösungen und Industrie-PCs im Maschinenbau. Basierend auf diesem Wissen wird anlässlich des Jubiläums 2019 ein modulares Baukasten-Konzept für verschiedene Industrieumgebungen entwickelt: kundenspezifische Lösungen mit allen Vorteilen von Standardprodukten. Aus definierten Bausteinen können die Kunden ihr individuelles Computersystem für die industrielle Anwendung zusammenstellen.

PC-basierte Panels zur Visualisierung von Industrieanwendungen sind von 10,1 Zoll bis 24 Zoll im Ein- und Anbau möglich. Als Neuheit im industriellen Umfeld führt Schubert die handliche 13,3-Zoll-Diagonale ein. In ausgewählten Varianten sind die Panels auch als IP69-Ausführung für den Einsatz im Hygienebereich, wie z.B. im lebensmittelnahen Umfeld, realisierbar. Die Front-Ends sind mit Industrie-Displays mit gehärteter und entspiegelter Glasfront sowie PCAP-Multitouch-Funktion ausgestattet. Im Back-End sind die Geräte als Web-Panel, Terminal oder IPC konfigurierbar. Darüber hinaus stehen verschiedene CPU-Leistungsklassen sowie diverse Möglichkeiten zur Erweiterung der Schnittstellen zur Auswahl.

Das Portfolio an Box-PCs reicht von einem der kleinsten Box-PCs im industriellen Umfeld über High-Performance-IPCs für die Be- und Verarbeitung komplexer Daten bis hin zum Soft-SPS-basierten Steuerungs-PC. Die Boxen sind mit Pico-ITX-, 3,5-Zoll- oder Mini-ITX-Boards ausgestattet und warten mit besonderer Bedienfreundlichkeit auf, da die Schnittstellen unverdeckt auf einer Anschlussebene nach vorne angelegt sind. Auch unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl.

Alle Komponenten sind für den 24/7-Betrieb im industriellen Umfeld validiert und über zehn Jahre verfügbar. IIoT-Konzepte sowie Software- und Serviceleistungen runden das Baukastenkonzept sinnvoll ab. »Uns geht es vor allem um ganzheitliche Lösungskonzepte, die den aktuellen Bedürfnissen des Marktes entsprechen. Wir sehen uns als Partner auf Augenhöhe und wollen unsere Kunden bestmöglich im Kontext der Industrie 4.0 beraten und unterstützen«, erklärt Matthias Klein, Geschäftsführer der Schubert System Elektronik.

Das Produktdesign wurde in Kooperation mit der renommierten Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder entwickelt. Dem Leitsatz „Form Follows Function“ folgend, standen die Nutzerfreundlichkeit sowie die User-Experience im Zentrum der Entwicklung. Sehr präzise Formelemente mit eleganter Kantenführung schichten sich vom schmalen Frontrahmen hin zu den Kühlkörpern der Rechnerkerne. Durch diesen Schichtenaufbau entstehen klar gegliederte Gehäusestrukturen mit optischer Leichtigkeit, und der modulare Anspruch wird fortgeführt.

Die reduzierte Formensprache wird betont durch ein Ident in Form eines kleinen blauen Quadrats seitlich im Frontrahmen des Prime Cube. Als einer von nur wenigen Anbietern setzt Schubert mit dem Prime Cube alle Designaspekte konsequent auf Panel-PCs und Box-PCs um, sodass zugleich die Zusammengehörigkeit der Elemente betont wird. Funktionalität und hohe Präzision haben Priorität bei dem Designkonzept des modularen Baukastens. Durch die strengen Formen und den Verzicht auf modische Akzente ist die Designlinie optisch nachhaltig definiert, und die Produkte fügen sich sehr gut in verschiedene Umgebungen ein.

Ausgesuchte, vorkonfigurierte Plattformen (x86 und ARM) für unterschiedliche Anforderungen beschleunigen den Entwicklungsprozess im Vergleich zu komplett kundenspezifischen Entwicklungen und sorgen so für eine kürzere Time to Market. Aufgrund der deutlich geringeren Entwicklungskosten wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis optimiert. Je nach Anforderung können in den Konfigurationsstufen „Base“, „Style“ und „Custom“ unterschiedliche Individualisierungen bei Hardware und Software vorgenommen werden.

Während der Kunde auf der Stufe Base aus verfügbaren Standardkomponenten auswählen kann, sind in der Variante Style spezifische Anpassungen wie beispielsweise das Branding in der Frontscheibe der Panels, die Farbanpassung des quadratischen Idents, aber auch die individuelle Touch-Parametrierung möglich. Ebenso können Komponenten wie Arbeitsspeicher, zusätzliche Schnittstellen oder Erweiterungskarten ergänzt werden. Die Konfigurationsstufe Custom umfasst die komplett kundenspezifische Entwicklung einer Systemlösung.

Schubert System Elektronik begleitet und berät die Kunden im gesamten Projektverlauf sowie entlang des Produktlebenszyklus und darüber hinaus. Gemeinsam mit dem Kunden werden die genaue Zielsetzung und die Anforderungen für das individuelle Produktdesign erarbeitet. Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Prototypen bis zur Serienreife finden am Firmensitz des Unternehmens in Deutschland statt. Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen, Produktzertifizierungen sowie ein umfassendes Servicepaket runden das Leistungsspektrum ab.

Schubert System Elektronik wird das Konzept des modularen Baukastens von Prime Cube bei der diesjährigen SPS vom 26. bis 28. November in Nürnberg vorstellen.