Synapticon ist optimistisch Deutsche Elektronik wächst mit Consumer-Robotik

Nikolai Ensslen, Synapticon: »Deutschland hat eine echte Chance, sich zum zentralen Zuliefermarkt für moderne Consumer-Robotik zu entwickeln.«
Nikolai Ensslen, Synapticon: »Deutschland hat eine echte Chance, sich zum zentralen Zuliefermarkt für moderne Consumer-Robotik zu entwickeln.«

Die CES hat gezeigt: Der Boom bei Haushalts- und Servicerobotern eröffnet deutschen Technologiezulieferern große Chancen.

»In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Smartphones, großformatige TVs und ähnliche Produkte den Markt der Consumer Electronics dominiert. Leider hat es kein deutsches Unternehmen geschafft, hier eine Spitzenposition zu erringen. Selbst die Zulieferer haben meist in die Röhre geschaut: Displays, Chips, Akkus, Prozessoren und Software kamen in den meisten Fällen aus Asien und den USA«, berichtet Nikolai Ensslen, Gründer und Geschäftsführer von Synapticon.

Doch das ändere sich jetzt grundlegend: »Die wachsende Beliebtheit und Vielfalt der Roboter für Privathaushalte, die auf der CES deutlich wurde, gibt den deutschen Unternehmen Schwung, denn sie können ihr tiefgehendes Know-how rund um Sensorik und Steuerungstechnik, das sie im Umfeld der Industrieroboter gewonnen haben, nun in diesen aufstrebenden Markt einbringen.« Das erlaubt es ihnen, ihre Stärken in die smarte Haushaltsrobotik einzubringen.

Am deutlichsten findet aktuell die Roboterisierung der Privathaushalte im Garten und auf dem Teppichboden statt. Rasenmähroboter und autonome Staubsaugerroboter erfreuen sich wachsender Beliebtheit und werden sogar erfolgreich von europäischen Herstellern gefertigt: Stihl/Viking, Kärcher, Vorwerk, Dyson, Gardena und Husqvarna haben sich hier als starke Marken etabliert, die auch auf die deutsche und die europäische Zulieferindustrie setzen.