Verschlüsselte Kommunikation Debuggen im Homeoffice

Der „J-Link Remote Server“ von Segger ist ein Werkzeug zum Remote-Debuggen. In jüngster Vergangenheit ist eine weitere wichtige Anwendung in den Fokus gerückt.

Für viele ist das Arbeiten von zu Hause aus zu einer Notwendigkeit geworden. Jedoch ist es für Entwickler oft nicht praktikabel, Hardware mit nach Hause zu nehmen – was Dank des J-Link Remote Servers von Segger auch nicht erforderlich ist. Entwickler können einfach von zu Hause eine Verbindung mit der Hardware im Büro herstellen und jedes Tool verwenden, das den J-Link unterstützt.

Das Tool wird seit Jahren verwendet, um Systeme zu debuggen, die sich tausende von Kilometern entfernt oder sogar hinter Firewalls befinden. Von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten lag schon immer ein besonderes Augenmerk darauf, Systeme in Betrieb nehmen zu können, deren Hardware nur begrenzt verfügbar, zu teuer in der Verteilung oder auf andere Weise schwierig zu erreichen sind.

Damit funktioniert J-Link im Homeoffice genauso, als befände er direkt auf dem Schreibtisch neben dem Entwickler. In Verbindung mit dem authentifizierten Zugang zum J-Link Remote Server und dem verschlüsselten Kommunikationstunnel zwischen Software und Probe ist der Remotezugriff eine weitere solide Debug-Option für den J-Link, die auf den bewährten Algorithmen von emCrypt basiert. Bei der Authentifizierung werden Challenge-Response-Methoden verwendet, um sicherzustellen, dass das Kennwort niemals direkt übermittelt wird. Die End-to-End-Verschlüsselung des Debug-Streams stellt sicher, dass die Firmware sicher über die Datenleitung geschickt werden kann.

Der J-Link Remote Server kann mit jedem J-Link-Modell kostenlos verwendet werden, einschließlich der Basismodelle, die nur über eine USB-Schnittstelle verfügen. Die Software ist im „J-Link Software and Documentation Package“ enthalten, das mit jedem J-Link oder J-Trace Modell zusammen ausgeliefert wird.