Vierteljährliche Erhebung Datenverlust-Index aufgefrischt

Kroll Ontrack hat einen neuen Datenverlust-Index erstellt, aus dem hervorgeht, dass ein Viertel (25 Prozent) aller Datenverlust-Fälle in Deutschland auf nicht erkannte Speichermedien zurückzuführen ist.

In diesen Fällen scheinen ganze Laufwerke einfach zu verschwinden; Grund können Hardwareausfälle oder Spannungsschwankungen sein. Mit 11 Prozent die zweithäufigste Ursache für Datenverluste, sind Speichergerät die sich nicht einschalten ließen. Knapp zehn Prozent der Datenverluste wurden dadurch verursacht, dass ein Nutzer das Speichergerät fallen ließ. In mehr als neun Prozent aller Fälle wurden die Daten versehentlich gelöscht.

Bei Mobilgeräten hingegen waren mit 33 Prozent gelöschte Dateien die Hauptursache. Schäden durch Flüssigkeiten, die in den beiden vergangenen Quartalen noch an erster Stelle standen, sind deutlich zurückgegangen und verursachten nur 15 Prozent der Fälle von Datenverlust bei Mobilgeräten, ein Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zum vergangenen Vierteljahr.

Der neue Datenverlust-Index von Kroll Ontrack zeigt, dass mehr als zwei Drittel (70 Prozent) aller Datenverlust-Fälle Laptops und externe Festplatten betreffen. Dabei ist der Anteil der Fälle, die sich auf externe Festplatten zurückführen lassen, gegenüber dem vergangenen Quartal um lediglich 2 Prozent auf nunmehr 34 Prozent angestiegen. Bei Datenverlusten auf Laptops dagegen war ein Rückgang von 10 Prozent auf jetzt 36 Prozent zu verzeichnen. Nach wie vor entfällt mit 2 Prozent nur ein sehr geringer prozentualer Anteil der gemeldeten Datenverluste auf Bandlaufwerke und andere Speichergeräte mit Magnetband.