Modulspezialist legt zu Congatec steigert Umsatz

Gerhard Edi, congatec: »Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit unserer wirtschaftlichen Entwicklung.«
Gerhard Edi, Congatec: »Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit unserer wirtschaftlichen Entwicklung.«

Die Congatec AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 47,7 Mio. Euro erzielen. Dies entspricht einem Wachstum von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Da das Jahr wirtschaftlich durch die Auf- und Abwärtstrends im Markt schwierig war, halbierte sich die Umsatzrendite auf 1,3% (Vorjahr: 2,6%). »Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Congatec AG«, stellt der CEO Gerhard Edi fest. »Wenn Sie bedenken, dass wir 2005 als Startup-Unternehmen angefangen haben, dann können sich unsere Ergebnisse wirklich sehen lassen. Was die Erwartungen für das laufende Jahr angeht, so sind wir vorsichtig realistisch - wir sehen die Risiken, die durch die Eurokrise auf die Märkte zukommen könnten, aber auch die Chancen, die sich für uns in Asien und den USA durch den Ausbau unserer direkten Präsenz vor Ort ergeben. Daher erwarten wir für 2012 eine Steigerung der Umsatzrendite und ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich.«

Weltweit ist Congatec heute die Nummer zwei, was den Umsatz mit CoMs (Computer-on-Modules) betrifft. Dies belegt eine Studie von IMS Research, wonach 2011 für diese Produkte das weltweite Marktvolumen bei 626 Mio. Dollar lag, an Congatec entfielen entsprechend rund 8%. Ende 2011 erzielte Congatec den 4. Platz bei den »Deloitte Technology Fast-50«, einer Rangliste, die die 50 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland aufführt.

Was die Umsatzverteilung auf die verschiedenen geografischen Regionen betrifft, konnten die Tochtergesellschaften in Taipei (Taiwan) und San Diego (USA) ihr Geschäft weiter ausbauen. Sie waren mit 30% am Jahresumsatz 2011 beteiligt, was einer Steigerung von 7% bezogen auf das Vorjahr entspricht. Auch die Anzahl der weltweit tätigen Mitarbeiter ist gestiegen, und zwar von 96 im Jahre 2010 auf 124 im Jahr 2011 - von ihnen arbeiten 67% in Deutschland.