Backup-Strategien Cloud statt physischer Speicher

Die meisten Unternehmen und Privatanwender führen Datensicherungen durch. Bei denjenigen, die dies bis jetzt noch nicht getan haben, wird eine Datensicherung in der Cloud zunehmend beliebter.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Kroll Ontrack, einem Experten für Datenrettung. Sie wurde unter Kunden durchgeführt, die wertvolle Daten verloren hatten. Ein weiteres Resultat dieser Umfrage ist, dass herkömmliche externe Festplatten immer noch die verbreitetste Methode der Datensicherung sind (51 Prozent; im Vergleich zu 2015 sind das 17 Prozentpunkte weniger) und 23 Prozent eine Datensicherung in der Cloud in Betracht ziehen (fünf Prozent mehr im Vergleich zu letztem Jahr).

Die Mehrheit der Unternehmen und Privatanwender unternimmt Maßnahmen zur Datensicherung, aber ungewollte Lücken im Sicherungsprotokoll erweisen sich immer wieder als kostspielig. 86 Prozent der Befragten haben trotz Backup-Lösung bereits Daten verloren.

Unter den 528 Befragten in Nordamerika, Europa und Asien, nannte die Hälfte (54 Prozent) von denen die über keine Backup-Lösung verfügten, den Zeitaufwand für die Recherche und Verwaltung als hauptsächlichen Grund dafür, dass sie keine Datensicherung durchführen. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2015 um vier Prozent höher. Im Gegensatz dazu gaben 2016 sieben Prozent weniger (24 Prozent) die Ausgaben für eine Backup-Lösung als Grund an. Weitere Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl derjenigen, die tägliche Backups durchführen, um sechs Prozent gestiegen ist (48 Prozent).