GPU-, VPU- oder FPGA-Beschleunigung Box-PC für Edge Intelligence

Concepion-tXf-L von Inonet ermöglicht den Einsatz von leistungsstarken Prozessoren und wird dabei je nach Kundenwunsch anwendungsorientiert von einem GPU-, VPU- oder FPGA-Addon unterstützt.

Bedingt durch rechenintensive Lernphasen und Analysen in der Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinellem Lernen wird im Rahmen von künstlicher Intelligenz zunehmend mehr Leistungsfähigkeit benötigt. Auch im industriellen Umfeld stellen leistungshungrige Edge-Computing-Anwendungen hohe Anforderungen, wie hohe Rechen-Power, industrielle Robustheit und ausfallsicheren Dauerbetrieb, die nur mit der passenden Hardware kompromisslos erfüllt werden können. Inonet hat aufgrund der hohen Nachfrage genau für solche Szenarien und Anwendungen das Embedded-System Concepion-tXf-L entwickelt.

Zusätzlich zu  Intel-Prozessoren der neunten Generation bietet es ein leistungsstärkeres Netzteil, einen erweiterten Temperaturbereich und einen neu gestalteten I/O-Bereich mit USB und robusten, konfigurierbaren M12-Anschüssen. Es besteht aus einem industrietauglichen, pulverbeschichteten Stahlgehäuse, ist modular aufgebaut und lässt sich mit unterschiedlichen Mainboards im Mini-ITX-Format bestücken. Standardmäßig ist der aktiv belüftete Embedded-PC in der aktualisierten Version mit einem Industrie-Mainboard ausgestattet, auf dem der Sockel LGA1151 unter anderem den Einsatz von Intel-Core-i-Prozessoren der achten und neunten Generation, sowie Intel-Xeon-E3-Prozessoren ermöglicht. Darüber hinaus bietet das Mainboard die Onboard-Grafikeinheit Intel UHD P630 und verfügt über diverse Fernwartungs- und Sicherheitsfunktionen, wie iAMT 11.0 und TPM 2.0. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 32 GB DDR4 (2444/2666 MHz) erweitert werden.

Das System verfügt neben zwei PCIe-3.0-x16-Schnittstellen mit je acht Lanes für Erweiterungskarten, über zwei optionale M12-Steckverbinder, beispielsweise für Gbit-LAN mit Power-over-Ethernet-Funktion oder weitere Feldbus-Schnittstellen, über Audio-Ein- und Ausgänge (Line-In, Line-Out, Mikrofon),insgesamt sechs USB-3.0-Schnittstellen, jeweils ein HDMI-, DVI-D- und Display-Port, zwei serielle Anschlüsse vom Typ RS232, sowie über zwei RJ45-Gbit-LAN-Schnittstellen.

Durch ein 250-W-DC-Netzteil mit Weitbereichseingang von 6 V bis 30 V können im Industrie-PC beide PCIe-3.0-x16-Schnittstellen mit je acht Lanes sowie zwei M.2-Steckplätze (M-Key 2280 und E-Key 3042) mit leistungshungrigen Steckkarten versehen werden. Damit lässt sich die Maschine für unterschiedliche KI-Szenarien, wie Vision Computing, optimieren. Inonet bietet dazu Erweiterungs- und Trägerkarten mit GPUs, VPUs und FPGA-Technologie an. So kann die Leistungsfähigkeit des Embedded-Systems je nach Anwendungsfall skaliert werden.

Ausreichend Speicherplatz für den Dauerbetrieb bieten zwei extern zugängliche 2,5-Zoll-SATA-III-Laufwerksplätze, verbaut in Shuttles, deren Aktivitäten per Status-LED an der Front des Systems angezeigt wird. Für eine Kühlung im Gehäuseinneren sorgen zwei 92 mm Axial-Lüfter – so kann das System in anspruchsvollen Umgebungen bei Temperaturen von -10°C bis 60°C zum Einsatz kommen.