Coffee-Lake-Update 10 auf einen Streich

Congatec geht mit dem COM-Express-Modul conga-TS370 ins Rennen, das sich ebenfalls mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher bestücken lässt.

congatec hat gleichzeitig 10 neue COM-Express-Type-6-Module mit Intels neuester Embedded-Prozessortechnologie vorgestellt. Die vier Intel-Xeon-, drei Core-, zwei Celeron-CPUs und ein Pentium basieren alle auf derselben Intel-Mikroarchitektur (Codename Coffee Lake H).

Dadurch kann congatec alle 10 neuen Prozessoren auf Basis eines einzigen COM-Express-Modul-Designs – dem conga-TS370 – verfügbar machen. Insgesamt sind nun 14 Prozessormodulvarianten mit einer einzigen Mikroarchitektur verfügbar, die so eine extrem weite Skalierbarkeit bieten: Speerspitze in punkto Rechenleistung ist dabei das 45 Watt 6-Core-Modul mit 2,8-GHz-Intel-Xeon-Prozessor E-2276ME. Das 2,4-GHz-Intel-Celeron-Prozessor-G4930E-Modul mit 35 Watt stellt den neuen Preis-Performance Benchmark auf.

Besonders hervorzuheben sind die beiden 6-Core-Moduledie congatec auf Basis der Intel Xeon E-2276ML und Intel Core i7-9850HL Prozessoren anbietet und eine TDP von lediglich 25 Watt haben. Sie ermöglichen Entwicklern passiv gekühlte Embedded-Edge-Computing-Systeme aufzusetzen, die dank Hyperthreading parallel bis zu 12 eigenständige virtuelle Maschinen betreiben können. Dadurch lassen sie sich selbst in voll versiegelten Systemen unter rauesten Umgebungsbedingungen mit höchsten IP-Schutzarten betreiben. Gleiches gilt auch für die beiden Quadcore-Module mit Intel-Xeon-E-2254ML- oder Core-i3-9100HL-Prozessor sowie für das Celeron G4932E basierte Modul, die ebenfalls eine – teils konfigurierbare – TDP von 25 Watt aufweisen.

»Im Embedded-Edge-Computing-Segment konsolidieren unsere OEM-Kunden auf solchen Multicore-Plattformen mehrere vormals separate Systeme nun auf einem einzigen Embedded Edge Computer. Mit Hypervisor-Technologie können sie bis zu 12 virtuelle Maschinen parallel auf einem System betreiben«, erklärt Andreas Bergbauer, Product Line Manager für COM-Express-Module von congatec. »Das sind beispielsweise Echtzeitsteuerungen (Soft-SPSen), Industrie 4.0 Gateways für taktiles Internet über Time Synchronized Networking, IoT-Gateways für das Senden von Big Data in Richtung Cloud und zentrale Managementsysteme sowie Vision Systeme, künstliche Intelligenz und Deep-Learning-Applikationen. Hinzu kommen auch Software-Defined-Networking-Funktionen wie Intrusion Prevention und Detection Systeme, die den Datenverkehr parallel zu den Applikationen analysieren und so Latenzen vermeiden, die bei seriellem Betrieb von Analytik und Applikation entstehen würden.«

Weitere Anwendungsfälle neben dem Embedded Edge Computing sind auch klassische High-End-Medical-Imaging-Systeme und -HMIs sowie High-End-Gaming-, Infotainment- und Digital-Signage-Systeme, die Best-in-Class Rechenleistung und Durchsatz in Kombination mit Intel Grafiktechnologie auf einem einzigen Die erfordern.