Stella Vie gewinnt Rennen in Australien Solarbetriebener Straßenflitzer mit Elektronik vom EMS

Stella Vie ist ein Solarfahrzeug und in den Niederlanden für die Straße zugelassen. Jetzt gewann der Flitzer mit Elektronik vom EMS-Dienstleister Neways Electronics ein Autorennen in Australien.

Der EMS-Dienstleister Neways Electronics, mit Hauptsitz in den Niederlanden, engagiert sich seit vielen Jahren als Partner der Technischen Universität Eindhoven. So auch beim  Solarauto-Projekt „Stella Vie“, bei dem 22 Studenten ein Solarauto entwickelt haben, das ausschließlich durch Sonnenenergie angetrieben wird. Neways Electronics hat das Studententeam als Elektronik-Dienstleister im Rahmen einer Gold-Partnerschaft insbesondere bei der eingesetzten Elektronik, Kabeltechnik sowie bei der Systemarchitektur unterstützt. Hierzu zählen beispielsweise der Steering Controller sowie die Motor Control Unit.

Das Solarauto „Stella Vie“ ist bereits offiziell in den Niederlanden zugelassen und damit für den alltäglichen Straßengebrauch nutzbar. An einem sonnenreichen Tag und mit voller Batterie kann das Auto 1000 Kilometer zurücklegen.

Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Zu den Raffinessen zählt neben einem Routenplaner, der Wolken vermeidet, auch ein integriertes Parksystem, das den Parkplatz mit den meisten Sonnenstunden empfiehlt.

Zum krönenden Abschluss des Projektes hat das Solar Team Eindhoven mit seinem für fünf Personen ausgerichteten Solarflitzer an der diesjährigen "Bridgestone World Solar Challenge" in Australien teilgenommen – und das sehr erfolgreich. Bei dem 5-tägigen Autorennen durch das Outback Australiens, das am 14.10.2017 endete, ging das niederländische Team in der Kategorie „Cruiser Class“ als Sieger hervor. Dabei verzeichnete das „Stella Vie“-Team mit großem Abstand zu den anderen fünf Teilnehmer-Teams dieser Klasse die meisten Effizienzpunkte und gewann auch alle 20 Punkte in der Kategorie „Practicality“. Insgesamt nahmen 42 Teams in verschiedenen Kategorien an dem Solarrennen teil.

Das holländische Team der Technischen Universität Eindhoven hat an dem australischen Rennen bereits das dritte Mal in Folge siegreich teilgenommen. In den Vorjahren gingen sie mit anderen Modellen an den Start, die ebenfalls von Newa