Additive Manufacturing Network Siemens sucht Partner für den 3D-Druck

Siemens hat auf der Hannover Messe das Additive Manufacturing Network gestartet: Die neue Online-Plattform für Zusammenarbeit stellt Anwendern in der Fertigungsindustrie weltweit Know-how, digitale Werkzeuge und Produktionskapazitäten für den industriellen 3D-Druck zur Verfügung.

Die Plattform wurde erstmals auf der Hannover Messe 2017 vorgestellt. 2018 hob Siemens nun auf der Hannover Messe das Early-Adopter-Programm aus der Taufe.  Es richtet sich an Konstrukteure und Ingenieure, Dienstleister in der Fertigung, Erstausrüster von 3D-Druckmaschinen, Materialhersteller und Softwareanbieter, die sich dem neuen Ökosystem anschließen wollen.

Das Early-Adopter-Programm von Siemens für das Additive Manufacturing Network nimmt derzeit neue Partneranwendungen an. Weitere Informationen dazu gibt es auf einer eigenen Landing Page.

Mit dem Additive Manufacturing Network beschleunigt Siemens die Weitergabe von Wissen und hilft dabei, kommerzielle Prozesse bei der Beschaffung hochwertiger Prototypen und Serienteile zu straffen, zu kontrollieren und abzusichern. Ziel ist es, Risiken bei der Einführung additiver Fertigung zu reduzieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen.

„Die additive Fertigung (Additive Manufacturing – AM) wird ihr volles disruptives Potenzial entfalten, wenn wir den direkten Zugriff auf hochwertige Dienstleistungen, weltweit verfügbare AM-Systeme und grundlegendes Wissen für Ingenieure, Konstrukteure und Maschinenführer ermöglichen", so Güngör Kara, Chief Digital Officer von Eos.

„Das Additive Manufacturing Network von Siemens hilft dabei, diese Verbindungen herzustellen und dem Markt zugänglich zu machen. Das ermöglicht innovative AM-Teile und leistungsstarke AM-Produktionszellen in einer intelligenten und vollständig digitalen Fabrik. Als Partner des Additive Manufacturing Networks werden EOS und unsere Beratungssparte Additive Minds gemeinsam mit Siemens dazu beitragen, die additive Fertigung auf das nächste Level zu heben.“

„Da die Innovationzyklen immer kürzer werden, müssen Unternehmen ihre Produkte permanent neu erfinden, die Produktion neu definieren und das Geschäft neu durchdenken,” sagt Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, Siemens AG. „Das Additive Manufacturing Network bereichert unser Digital Enterprise Portfolio, mit dem wir die reale mit der virtuellen Welt verbinden. Es bietet der additiven Fertigungsindustrie – von Produktherstellern, Engineeringfirmen, Lieferanten von Automatisierungstechnologie bis hin zu Dienstleistern – eine Plattform zur gemeinschaftlichen Gestaltung, Innovation und der Entwicklung völlig neuer Geschäftsmodelle.“