Lasertechnik von LPKF Saubere Schnittkanten und PCB-Prototyping mit TableTop

Neuheiten für das PCB-Prototyping, Lasertechnologie zum Preis mechanischer Systeme und PCB-Prototyping mit einer TableTop Maschine stellte LPKF auf der productronica vor.

Miniaturisierung, der Digitalisierung, dem Clean Manufacturing und Design-Freiheit sind nach den Worten von Britta Schulz, Managing Director für das Prototyping-Geschäft bei LPKF die größten Herausforderungen auf Kundenseite – und dabei wolle man die Kunden bestmöglich unterstützen.

LPKF investiert rund 10 Prozent des Jahresumsatzes in R&D, entwickelt seine Software komplett inhouse und setzt auf hohe Präzision bei der Antriebstechnik seiner Maschinen. Das macht sich bezahlt: Nach einem „Tal“ mit herben Umsatzrückgängen ist der Laserspezialist wieder in der Erfolgsspur. 2018 konnte das Unternehmen seine EBIT-Marge wieder im einstelligen Bereich steigern, für 2019 erwartet LPKF sogar eine EBIT-Marge von über 14 Prozent. Den anvisierten 2019 Jahresumsatz von 135 bis 140 Millionen Euro will LPKF jedenfalls planmäßig erreichen.

Dazu beitragen sollen auch die zahlreichen Neuentwicklungen, die die Laserexperten in diesem Jahr auf der Messe präsentieren: Erstmals auf der Productronica zu sehen ist beispielsweise ein Einstiegssystem für das Laser-Nutzentrennen, der LPKF CuttingMaster. Der Einsatz von Lasertechnologie beim Nutzentrennen lässt sich mit diesem System bei Investitionskosten im Rahmen mechanischer Systeme realisieren. Wie auch bei allen anderen LPKF Lasersystemen ermöglichen die bedienerfreundliche Systemsoftware und ein hoher Automatisierungsgrad die Arbeit mit dem Laser auch Anwendern, die keine spezielle Schulung in Lasertechnologie erhalten haben.

Für das Laser-Nutzentrennen mit hoher Präzision und technischer Sauberkeit hat der Laserexperte die LPKF PicoLine 3000 Serie weiterentwickelt. Der Verfahrensbereich ist auf bis zu 460 mm x 305 mm (18‘‘ x 12‘‘) deutlich vergrößert, und der jetzt aus Granit erstellte Sockel sorgt für höhere Stabilität.

Der LPKF MicroCut 6080, ein System, das auf dem Stencillasersystem G6080 aufbaut, verspricht Edelstahl-Mikromaterialbearbeitung vom Feinsten. Mit der Maschine lassen sich kleinste Aperturen in Edelstahl realisieren. Minimale Schneidkontur-Radien und optimale Rundheit der Öffnungen ermöglichen neue Anwendungen für Lotpasten-Schablonen. Auch für die Bearbeitung von Edelstahlblechen bis zu 4mm Dicke bietet LPKF mit dem System PowerCut 6080 eine neue Lösung – mit Ergebnissen in bewährter LPKF-Qualität. Glatte Kanten bei Kreisöffnungen und auch extreme Radien sorgen für optimale Einsatzfähigkeit der Schneidteile. 

Für das PCB Prototyping setzt das Unternehmen weiterhin auf mechanische Systeme parallel zu Lasersystemen. Neu ist in diesem Jahr das kompakte Table-Top Lasersystem LPKF ProtoLaser ST, das in jedem Labor Platz findet und schnell und effizient Leiterplatten strukturiert.

Als produktiven Fräsbohrplotter für das Labor präsentiert LPKF den neuen LPKF ProtoMat S104, der als Spezialist für HF- und Mikrowellen-Anwendungen gilt. Weitgehend automatisierte Prozesse und exakte Einstellung von Frästiefe und -breite in Kombination mit einer Hochleistungsspindel und Vakuumtisch machen auch die Anwendung von Dünnlaminaten und Substraten mit empfindlicher Oberfläche möglich. (zü) n