Von 15. bis 18. November ist die Fertigungsbranche zu Gast in München productronica setzt neue Akzente

Christian Rocke, Messe München: »Auch 2011 werden wir die CEOs der Branche zum Spitzengespräch einladen.«
Christian Rocke, Messe München: »Auch 2011 werden wir die CEOs der Branche zum Spitzengespräch einladen.«

Mit Thementagen, einer erweiterten Nomenklatur und einer umfassenderen Zusammenarbeit mit dem VDMA setzt die weltgrößte Fertigungsmesse productronica in diesem Jahr neue Akzente.

Mit Christian Rocke als Projekt­leiter hat die productronica in diesem Jahr nicht nur ein neues Gesicht bekommen, auch inhalt­lich hat sich die »Messe Mün­chen« einiges einfallen lassen, um die weltgrößte Fertigungs­messe künftig für Besucher und Aussteller noch attraktiver zu machen. Dabei setzt die Messe­gesellschaft auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem VDMA als ideellem Träger der product­ronica: Der Fachverband Produc­tronic unterstützt die productro­nica schon seit ihrer Gründung. Als ideeller Träger berät der Fach­verband nun auch bei der thema­tischen Ausarbeitung und Umset­zung der Themenschwerpunkte: »Zunächst haben wir zusammen mit dem VDMA die Nomenklatur der Messe nach den Anforderun­gen der Branche überarbeitet und aktuelle Trends und neue Tech­nologien aufgenommen«, erklärt Rocke. Hinzu kamen dadurch die Fertigungstechnik für Batterien und Energiespeicher, Leistungs­elektronik und LEDs sowie die Photovoltaik-Fertigung. Auch er­halten die Aussteller in diesem Jahr zum ersten Mal in unbe­grenzter Zahl kostenlose Gut­scheine für Tagestickets. »Damit wollen wir die teilnehmenden Unternehmen bei der Bewerbung ihres Auftritts auf der productro­nica weiter unterstützen«, so Ro­cke.

Erstmals wird es zudem the­menspezifische »Highlight-Tage« geben: An jedem der vier Messe­tage steht je ein Thema im Fokus, das aufgrund der derzeitigen bzw. zukünftigen Entwicklung für den Markt von Bedeutung ist. 2011 sind dies Photovoltaik-Ferti­gung, Fertigungs- und Prozess-Software (MES), Organic & Prin­ted Electronics sowie Electronic Manufacturing Services (EMS). Außerdem können die Besucher wie gewohnt ihr Fachwissen im Rahmen der »productronica uni­versity«, dem Rahmenprogramm, erweitern. Dazu gehören Sonder­schauen, Forenprogramme und Diskussionsrunden zu aktuellen Branchenthemen.

Zur letzten productronica im Jahr 2009 gab es zum ersten Mal das CEO-Treffen »munich electro­nics summit«. An dieses Spitzen­treffen mit 30 Teilnehmern aus dem Führungskreis internationa­ler Unternehmen will die Messe München laut Rocke auch in die­sem Jahr anknüpfen: »Der mu­nich electronics summit wurde 2009 mit 30 Teilnehmern aus dem Führungskreis internationa­ler Unternehmen sehr gut ange­nommen. Als Plattform für das gehobene Management der Bran­che thematisiert er Visionen und Trends der Elektronikfertigung und lädt die Teilnehmer dazu ein,

zukünftige Anforderungen der Branche zu diskutieren. Deshalb werden wir auch 2011 die CEOs der Branche zum Spitzengespräch einladen.« Auf der Agenda stehen dabei Themen wie »Zukunftstechnologien in der Elektronikfertigung und deren Auswirkungen auf das einzelne Unternehmen« und »Out-Sourcing oder In-Sourcing? Neue Wege der Elektronikfertigung«