Der erste Traceability-Server für die SMT-Line Industrie 4.0 aus der Black Box

Pro SMT-Linie ist ein Trace Server erforderlich.
Pro SMT-Linie ist ein Trace Server erforderlich.

Traceability, ohne ein komplettes MES auszurollen? Das realisiert der iTAC.Trace.Server. Das System ist eine Art Black Box bzw. Embedded System, das völlig autark und ohne direkte Kopplung zu zentralen IT-Systemen arbeitet und direkt an die SMT-Linie andockt.

Es gibt Daten für die Rückverfolgbarkeit aus der SMT-Linie vor und zeichnet sie auf. Eine zentrale Server-Infrastruktur ist dafür nicht erforderlich.

Der iTAC.Trace.Server bietet sich als ideale Industrie-4.0-Einstiegslösung an, auch und vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Weltweit ist das System in dieser Form einzigartig: Unabhängig von der zentralen IT-Landschaft lässt sich damit die Traceability in die SMT-Linie integrieren und sofort per Plug and Produce in Betrieb nehmen. 

Zwischen 25.000 und 30.000 Euro inklusive Hard- und Software kostet die Neuentwicklung von itac einmalig für jede Linie. Pro Linie ist eine solche Black Box erforderlich. Standard-Schnittstellen zu den SMT-Maschinenherstellern inklusive Wartungsverträge sind möglich und bewegen sich um die 5.000 Euro pro Jahr. Der Server wird direkt in der Fertigung an die Linie geschraubt. Der Benutzer muss nur das Gerät einschalten, über eine Web-basierte Benutzeroberfläche die TCP/IP-Adresse usw. eingeben, und der Server initialisiert sich selbst. 

»Meine Vision ist es, dem Mittelstand ein Embedded-System als Einstiegslösung in die Industrie 4.0 zur Verfügung zu stellen, mit einem Budget, das sich auch ein solcher Betrieb leisten kann. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Trace Server ein sehr interessantes Produkt für KMUs auf den Markt bringen«, unterstreicht Dieter Meuser, CTO der itac Software AG. »Der Kunde spart sich für eine linienbezogene Einstiegslösung die hohen Initialkosten für eine teure zentrale Server-Infrastruktur im eigenen Haus. Allein die kann schnell mit 50.000 Euro Hardware-Kosten zu Buche schlagen.« 

Der Trace Server arbeitet autark und verursacht keine zusätzlichen Hardware-Kosten oder Wartungskosten durch einen IT-Fachmann. Das eingebettete System ist eine Art Receiver Box oder auch Black Box, die neben der Computerhardware ein Betriebssystem und einen Datenbank- sowie Java-EE-Applikationsserver be-
inhaltet. Die Hardware ist lüfterlos und wartungsarm, wie Meuser versichert. Die verschiedenen Softwareschichten des iTAC.Trace.Server werden über Docker-basierte Container virtualisiert, eine Betriebssystemvirtualisierung, die der Softwarehersteller auch für seine Cloud-basierte MES-Lösung einsetzt. 

Der integrierte Applikations- und Datenbankserver des Systems ist für eine SMT-Linie ausgelegt. »Wir gehen von maximalen Taktraten von drei Sekunden pro Baugruppe aus«, so Meuser. Die Box ist auf heutige Standardlinien zugeschnitten. Die üblichen Daten, die in einer SMT-Linie anfallen, können über drei Jahre aufgezeichnet werden. Integriert sind außerdem Webservices, um die Datenbank zu sichern und laufende Backups zu ziehen. 

 

 

Es gibt Daten für die Rückverfolgbarkeit aus der SMT-Linie vor und zeichnet sie auf. Eine zentrale Server-Infrastruktur ist dafür nicht erforderlich.