Werkshallenkonzert bei Lacon High Tech meets Classic

Das Odeon Jugendsinfonieorchester, ein renommiertes Nachwuchsorchester unter der Leitung von Julio Doggenweiler-Fernández gibt jedes Jahr zahlreiche Konzerte und nimmt erfolgreich an Orchesterwettbewerben teil.

Am 10. November erklingt klassische Musik dort, wo sonst bei Lacon elektronische Geräte und Schaltschränke assembliert werden; vorgetragen vom Odeon Jugendsinfonieorchester, dem Patenorchester der Münchner Philharmoniker. Was steckt dahinter?

Der musikbegeisterte CEO der Lacon Gruppe, Dr. Ralf Hasler, spielt selber Viola und macht mit Leidenschaft klassische Musik: „Viel zu wenig, aber trotzdem mit großer Hingabe. Meistens bleibt nur Zeit für gelegentliche Konzertbesuche, um die Authentizität der Musik direkt zu erleben.“ Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Idee, gemeinsam mit dem Odeon ein – im wahrsten Sinne des Wortes – Werkstattkonzert auf die Beine zu stellen.

Das Odeon Jugendsinfonieorchester, ein renommiertes Nachwuchsorchester unter der Leitung von Julio Doggenweiler-Fernández gibt jedes Jahr zahlreiche Konzerte und nimmt erfolgreich an Orchesterwettbewerben teil. Die Probenarbeit wird von Mitgliedern der Münchner Philharmoniker unterstützt.
 
Als Veranstaltungstermin wird bewusst ein Abend während der electronica 2016 (8.-11. November) gewählt. Das Odeon spielt am Donnerstag, den 10. November 2016 um 19:00 Uhr ein symphonisches Konzert im Hauptwerk der Lacon Gruppe in Karlsfeld bei München. Interessierte können sich über die Website der Lacon (www.lacon.de) anmelden. Der Eintritt ist frei, das Platzkontingent beschränkt.

„Uns geht es selbstverständlich auch darum, Aufmerksamkeit für unsere Leistung zu bekommen. Auf vielen Maschinen, Geräten und Produkten aller Art steht Lacon-Expertise nicht drauf, sie ist aber drin. Lassen Sie sich von der Ästhetik klassischer Musik verzaubern und tauschen Sie sich kulturell und professionell in diesem außergewöhnlichen Forum aus. Das vielen Orts geforderte ‚über den Tellerrand hinausschauen‘ stellt sich von selber ein. Es entsteht, um auch dieses Modewort zu strapazieren, ein ‚Flow‘, aus dem heraus gute Impulse für alle Beteiligten entstehen.“, so die Gedanken von Dr. Hasler zu dieser Symbiose aus Kultur, Industrie und sozialem Engagement.

Auch unter rein kulturellen Aspekten verspricht das Konzert etwas Besonderes zu werden. Schon fast im Sinne eines „Crossovers“, d.h. dem Verheiraten von Stilelementen aus verschiedenen Epochen, wird HighTech und symphonische Klasse kombiniert. „Wir versprechen dem geneigten Publikum ein Orchestererlebnis, wie sie es so noch nicht gehört und gesehen haben. Wir meinen HighTech meets Classic durchaus ernst.“, freut sich Marketingleiter Mark Hempelmann auf verblüffte Gesichter.

Kollektive Leistungen werden in nahezu allen Berufen und Organisationen gefordert und dennoch weiß kaum einer, wie die Fähigkeit hierfür gezielt entwickelt werden kann. Auch unter diesem Aspekt ist dieses Konzert einzigartig. Auf der einen Seite wirken viele Musiker unter der Leitung eines Dirigenten zusammen. Jeder Musiker muss sein Instrument beherrschen und sich zugleich am „Arbeitsplan“, der Partitur, orientieren. Daraus entsteht etwas größeres Ganzes, nämlich ein symphonisches Werk, von dem sich der Zuhörer gefangen nehmen lässt. Auf der anderen Seite die industrielle Fertigung. Durch das Zusammenspiel von Mitarbeitern verschiedener Disziplinen, die sich an Stückliste, Arbeitsplan und Qualitätsmanagement orientieren, entsteht ein komplexes elektronisches Gerät, dessen Funktion Werte schafft.