Mit Komponenten von German RepRap Erster fischertechnik 3D-Durcker aus dem Baukasten

Nach dem Prinzip „Build, plug and print“ hat fischertechnik den weltweit ersten 3D-Drucker aus einem Baukastensystem entwickelt. Der Baukasten bietet die bislang einzigartige Möglichkeit, aus Bauelementen des Konstruktionsbaukastens einen eigenen 3D-Drucker zu konstruieren.

Damit positioniert sich fischertechnik mit dem Baukasten zwischen anschlussfertigen 3D-Druckern und Bausets. Zudem ist der fischertechnik Baukasten für viele fischertechnik Fans eine attraktive Ergänzung zu den bekannten Baukästen der ROBOTICS-Linie.

Der Baukasten mit 890 Bauteilen wird ab August für 699,95 Euro angeboten. Er enthält auf die fischertechnik Bauteile abgestimmte Komponenten der German RepRap GmbH, einem renommierten 3D-Drucker-Spezialisten. Wie bei den Baukästen, die ausschließlich in Deutschland hergestellt werden, leitet eine Bauanleitung Schritt für Schritt zum voll funktionsfähigen 3D-Drucker.
fischertechnik verzichtet, anders als Hersteller von anschlussfertigen 3D-Druckern, bewusst auf eine umschließende Abdeckung. Das macht die Technik sicht- und erlebbar. Im Gegensatz zu 3D-Drucker-Bausets sind weder Werkzeug noch Lötarbeiten beim Aufbau und der Inbetriebnahme erforderlich. Das spart Zeit und verhindert Betriebsunterbrechungen durch schadhafte Lötstellen.
Ergänzend bietet fischertechnik Begleitinformationen, die neben Geschichtlichem über die Technologie Wissenswertes zu den Komponenten, zum Druckverfahren und vor allem zum Design der Konstruktions- und Druckdaten erläutern.
In der Bibliothek der Software sind zahlreiche fertige Druckbeispiele als druckfähige G-Codes gespeichert. Zudem werden zum Download G-Codes für den Druck von fischertechnik Zubehör angeboten. Die Software erlaubt es aber auch, aus Internet-Datenbanken importierte oder selbst mit einem CAD-Programm gestaltete STL-Dateien in der fischertechnik Software 3D Print Control zu verarbeiten und im sogenannten Slicer in einen druckfähigen G-Code umzuwandeln.
Der fischertechnik 3D-Drucker nutzt das bekannte Verfahren Fused Filament Fabrication (FFF) zum Druck. Dieses ist einfach in der Anwendung, nutzt kostengünstiges Verbrauchsmaterial und ist deshalb besonders geeignet für Einsteiger ohne Vorkenntnisse im 3D-Druckverfahren.
Bereits im Baukasten enthalten ist ein hochwertiges Filament (1,75 mm Durchmesser) für erste Druckobjekte. Die Verwendung von Polylactid (PLA) als Filament ermöglicht es, ein unbeheiztes Druckbett zu verwenden. Zudem bietet das hochwertige BuildTak-Druckbett eine gute Haftung des Filaments, das sich nach dem Abkühlen sehr einfach ablösen lässt. Dieses für den Druckprozess optimierte Filament kann in acht verschiedenen fischertechnik Farben auf 50- und 500-g-Ringen bei fischertechnik bestellt werden.