Studie zum Outsourcing EMS-Firmen werden künftig mehr Konstruktion & Design übernehmen

Viele OEMs nutzen bereits die Dienste eines EMS bei der Fertigung. Künftig könnten die OEMs aber auch bei Konstruktion & Design verstärkt auf die Unterstützung von EMS-Firmen zurückgreifen, so eine Studie von Frost & Sullivan.

Dienstleister für die Elektronikfertigung (electronics manufacturing service, EMS) haben sich zu Komplettanbietern bei Konstruktion und Design entwickelt und sind heutzutage nicht mehr nur Anbieter von Fertigungsdienstleistungen.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan, erwirtschaftete der globale Outsourcing-Markt für Konstruktion und Design in der Elektronikfertigung im Jahr 2011 Einnahmen in Höhe von 11,93 Milliarden US-Dollar und wird bis 2018 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,9 Prozent  auf 29,62 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Und das aus gutem Grund: Die meisten Dienstleister haben inzwischen die nötige Sachkenntnis, um vollständige Konstruktions- und Design-Lösungen für unterschiedliche Produkte und Kunden durchzuführen und zu entwickeln. 

Allerdings sind viele OEMs derzeit noch skeptisch, was die Auslagerung dieser Kernkompetenzen anbelangt, werden aber laut Frost & Sullivan Research Analyst Lavanya Rammohan auch nicht drum herumkommen, mehr und mehr auch solche entscheidenden Prozessschritte auszulagern. Sie sollen, so Rammohan, sich vielmehr damit beschäftigen neue Ideen zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben.

Wollen die EMS-Firmen also mehr vom Wertschöpfungskuchen abhaben, müssen sie in erster Linie das Vertrauen der Hersteller/OEMs gewinnen. Nur wem es gelingt, das Vertrauen der Hersteller zu gewinnen, wird zusätzliche Verantwortung in Bezug auf vollständiges Konstruktions- und Design-Dienstleistungen übertragen bekommen.

Die Studie ist unter dem Namen "Opportunity Analysis for Outsourcing in the Electronics Manufacturing Service (EMS) Design Market (NB45)" erhältlich über Frost & Sullivan.