Industrie-4.0 mit MID-Tronic, itac, ASM Assembly Systems Die erste cloudbasierte SMT-Fertigung

Fertigung der MID-Tronic in Wiesau in der Ausbaustufe 2
Fertigung der MID-Tronic in Wiesau in der Ausbaustufe 2

Wie Industrie 4.0 in der Praxis funktioniert, zeigt die Elektronikfertigung von MID-Tronic: Dort wird eine neue Sensorik im Fahrzeuggetriebe für einen deutschen PKW-Premiumhersteller nach der Traceability der VW-Norm VW80131 in Serie produziert. Neu dabei: Die Traceability-Daten liegen in der Cloud.

Mit dem Cloud-Projekt betrat Karl Görmiller, Geschäftsführer von MIDTronic aus Wiesau in jeder Hinsicht Neuland. »Bisher hatte ich immer mit IT-Systemen zu tun, bei denen der Server nahe an die Fertigung angekoppelt war. Durch das Cloud-basierte System kommen zusätzliche Herausforderungen ins Spiel wie Latenzzeiten, und die Netzwerkgeschwindigkeit spielt eine essenzielle Rolle.« 

Es gab durchaus Skepsis, wie Dieter Meuser bestätigt, CTO des MES-Unternehmens itac Software: »Im Vorfeld wurde von Experten angezweifelt, dass eine synchrone Anlagenkommunikation über Internetstrecken möglich ist, aber mit diesem Projekt konnten wir beweisen, dass dies in der Praxis realisierbar ist«, erklärt Dieter Meuser, CTO des MES-Unternehmens itac Software. Vorher erprobte itac das Szenario bereits im Labor, und die Ergebnisse waren mehr als vielversprechend. 

»Es gibt eine Schwelle von 500 ms, die eingehalten werden muss, um den Takt nicht zu beeinflussen. Die wurden in unseren Versuchen deutlich unterschritten: Wir lagen im Cloud-Versuch unter 30 ms und im lokalen Netzwerk unter 22 ms für eine synchrone Transaktion von der lokalen Anlage über alle Softwareschichten bis zur lokalen Anlage.« Diese Zahlen sprechen für sich und nach den Worten von Meuser gibt es weltweit kein vergleichbares Praxis-Projekt. Die Linie hat ihren Betrieb mit Cloud-Anbindung seit Ende Februar dauerhaft aufgenommen, und die Praxis hält, was die Labortests versprochen haben. 

Gefertigt wird eine neue Sensorapplikation für eine automobile Vierfach-Gangstellereinheit. Dazu hat MID-Tronic für einen deutschen Aktuator-Spezialisten einen dreistufigen Fertigungsprozess zur doppelseitigen SMD-Präzi-sionsbestückung flexibler Schaltungsträger entwickelt und konzipiert. »Wir haben Serienzustand für das Produkt und die absolute Notwendigkeit der Traceability«, unterstreicht Görmiller. »Im Moment fertigen wir 10.000 Bau-

gruppen pro Monat, ab Sommer 30.000, und im nächsten Jahr 50.000 Baugruppen pro Monat. Mittelfristig sind bis zu 1,3 Millionen Baugruppen pro Jahr vorgesehen.« MID-Tronic orientiert sich an den »VW Anforderungen an Lieferanten von elektrischen und elektronischen Bauteilen VW 80131«. Fällt die Elektronik aus, wird das Getriebe nicht mehr repariert. Das heißt es lastet ein hoher Produkthaftungsdruck auf dem Fertigungsbetrieb. Eine lückenlose Traceability ist demnach obligatorisch. 

Die MES-Basis für die Rückverfolgbarkeit bildet die iTAC.MES.Suite Release 8.00, die besonders die Herausforderungen in der Industrie 4.0 fokussiert. M2M, smart Devices, Embedded Systems und Big Data sind die zentralen Faktoren, die bei der Entwicklung der iTAC.MES.Suite 8.00 im Mittelpunkt standen. Die Client-seitigen Anwendungen dieses Releases basieren auf Java 8, wodurch den neuesten Oracle-Entwicklungen entsprochen wird. Die kontinuierliche Unterstützung der Java-Technologieplattform, auch für eine werkübergreifende horizontale Integration im Kontext der Industrie 4.0, gewährleistet zudem nach den Worten von Meuser »eine beeindruckende Sicherheit«. A propos Sicherheit – wo liegen die Daten von MID-Tronic physikalisch? 

Mit dem Cloud-Projekt betrat MID-Tronic-Geschäftsführer Karl Görmiller in jeder Hinsicht Neuland. »Bisher hatte ich immer mit IT-Systemen zu tun, bei denen der Server nahe an die Fertigung angekoppelt war. Durch das Cloud-basierte System kommen zusätzliche Herausforderungen ins Spiel wie Latenzzeiten, und die Netzwerkgeschwindigkeit spielt eine essenzielle Rolle.« 

Es gab durchaus Skepsis, wie Dieter Meuser bestätigt, CTO des MES-Unternehmens itac Software: »Im Vorfeld wurde von Experten angezweifelt, dass eine synchrone Anlagenkommunikation über Internetstrecken möglich ist, aber mit diesem Projekt konnten wir beweisen, dass dies in der Praxis realisierbar ist«, erklärt Dieter Meuser, CTO des MES-Unternehmens itac Software. Vorher erprobte itac das Szenario bereits im Labor, und die Ergebnisse waren mehr als vielversprechend. 

»Es gibt eine Schwelle von 500 ms, die eingehalten werden muss, um den Takt nicht zu beeinflussen. Die wurden in unseren Versuchen deutlich unterschritten: Wir lagen im Cloud-Versuch unter 30 ms und im lokalen Netzwerk unter 22 ms für eine synchrone Transaktion von der lokalen Anlage über alle Softwareschichten bis zur lokalen Anlage.« Diese Zahlen sprechen für sich und nach den Worten von Meuser gibt es weltweit kein vergleichbares Praxis-Projekt. Die Linie hat ihren Betrieb mit Cloud-Anbindung seit Ende Februar dauerhaft aufgenommen, und die Praxis hält, was die Labortests versprochen haben. 

Gefertigt wird eine neue Sensorapplikation für eine automobile Vierfach-Gangstellereinheit. Dazu hat MID-Tronic für einen deutschen Aktuator-Spezialisten einen dreistufigen Fertigungsprozess zur doppelseitigen SMD-Präzi-sionsbestückung flexibler Schaltungsträger entwickelt und konzipiert. »Wir haben Serienzustand für das Produkt und die absolute Notwendigkeit der Traceability«, unterstreicht Görmiller. »Im Moment fertigen wir 10.000 Bau-

gruppen pro Monat, ab Sommer 30.000, und im nächsten Jahr 50.000 Baugruppen pro Monat. Mittelfristig sind bis zu 1,3 Millionen Baugruppen pro Jahr vorgesehen.« MID-Tronic orientiert sich an den »VW Anforderungen an Lieferanten von elektrischen und elektronischen Bauteilen VW 80131«. Fällt die Elektronik aus, wird das Getriebe nicht mehr repariert. Das heißt es lastet ein hoher Produkthaftungsdruck auf dem Fertigungsbetrieb. Eine lückenlose Traceability ist demnach obligatorisch. 

Die MES-Basis für die Rückverfolgbarkeit bildet die iTAC.MES.Suite Release 8.00, die besonders die Herausforderungen in der Industrie 4.0 fokussiert. M2M, smart Devices, Embedded Systems und Big Data sind die zentralen Faktoren, die bei der Entwicklung der iTAC.MES.Suite 8.00 im Mittelpunkt standen. Die Client-seitigen Anwendungen dieses Releases basieren auf Java 8, wodurch den neuesten Oracle-Entwicklungen entsprochen wird. Die kontinuierliche Unterstützung der Java-Technologieplattform, auch für eine werkübergreifende horizontale Integration im Kontext der Industrie 4.0, gewährleistet zudem nach den Worten von Meuser »eine beeindruckende Sicherheit«. A propos Sicherheit – wo liegen die Daten von MID-Tronic physikalisch?