Würth Leiterplattenwerk Niedernhall Die Brandursache ist geklärt

Kurz nach Weihnachten hat ein Brand einen Teil des Würth-Leiterplattenwerkes in Niedernhall zerstört. Jetzt sind die Ermittlungen abgeschlossen.

Nach Auskunft der Brandsachverständigen ist die Brandursache auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Die Abrissarbeiten des Brandgebäudes haben inzwischen begonnen. Die neue Produktion soll anschließend auf dem Brandareal aufgebaut werden. Einen Überblick über das Areal in Niedernhall gibt die nebenstehende Grafik.

Und noch eine gute Nachricht gibt es aus dem Hause Würth Elektronik: In enger Abstimmung mit den Kunden ist es gelungen, 90% der vom Brand im Werk Niedernhall betroffenen Artikel und Aufträge kurzfristig zu verlagern und zu liefern.  

Zum einen ermöglichte die Lagerproduktionen im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage eine direkte Auslieferung aus den Beständen. Zum anderen halfen kundenseitig schnelle und unkomplizierte Absprachen bei der Verlagerung an die Standorte Rot am See, Schopfheim und Asien, ebenso wie Kapazitätserweiterungen der Werke. Dabei griff Würth Elektronik auch  zu unkonventionellen Lösungen: Beispielsweise konnte mittels Herstellung von kleineren Mengen im Prototypenwerk die Versorgung bis zur Umstellung der Serie sichergestellt werden.
„An unserem wichtigsten Ziel, Ihrer Versorgungssicherheit, arbeiten wir vehement weiter. Soweit uns bekannt ist, kam es bis dato bei keinem unserer Kunden zu einem Band- oder Produktionsstillstand“, so die Verantwortklichen von Würth Elektronik.

Neue Projekte willkommen

Ob Multilayer, Leiterplatten in HDI Technik oder mit Wärmemanagement-Lösungen - die verbleibenden Werke sind für jegliche Kundenanforderungen gerüstet, erklärt Würth Elektronik. „Mit vielen Mitarbeitern im Werk Rot am See nach wie vor darauf eingestellt, Ihre Muster und Prototypen zu fertigen. Und dies wie gewohnt schon ab einer Lieferzeit von fünf Arbeitstagen.“